Golden Spirit Event
SEELEN-ARBEIT
 

Willkommen auf meiner Webseite für 'Seelenarbeit'!

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„Betrachte dir den Pfad genau und bewusst. Dann frage dich diese entscheidende Frage: Hat dieser Weg Herz? Wenn er das tut, dann ist der Weg gut. Wenn er es nicht hat, dann ist er nutzlos.“

(Carlos Castaneda)

Liebe Freunde,

Heute ist der 21.6.’21, also Sommerbeginn und der längste Tag mit der kürzesten Nacht. Heute ist die Erde der Sonne am nächsten. Das sollte gebührend gefeiert werden. Sommer, Sonne, Saharasand und Glutenhitze gibt es für uns in Österreich, laut Wetterbericht. Der Höhepunkt der Hitzewelle ist da. Wir sollten uns kühlen und mehr im Schatten aufhalten, viel trinken und Eis essen. Heute ist auch ein guter Tag, um dem chaotischen Kollektiv den Rücken zu kehren und sich mit der Ordnung im Kosmos zu befassen. Wie Ihr wisst, gibt es für alles im Leben eine Zeitlinie, für krumme Wege genauso wie für die geraden. Wenn wir heute die negative Zeitlinie des chaotischen Kollektivs verlassen wollen, unterstützen uns kosmische Energien der Neuen Erde. Wir brauchen nur den Schalter umlegen und eine neue Zeitlinie, wo Ordnung, Frieden, Freiheit und Wohlstand herrscht, betreten.

Der Übergang in eine Neue Zeitlinie kann etwas turbulent sein. Deshalb brauchen wir Geduld und Entschlossenheit.

Wir können uns von den negativen Energien der alten chaotischen Zeitlinie befreien und unsere Kraftfelder im Sommer mit neuen frischen Energien füllen. Wie geht das? Dort wo noch Seelenanteile und Schatten auf der negativen chaotischen Zeitlinie des „Mainstream-Bewusstseins“ gebunden sind, schicken wir unser Licht und unsere Liebesenergie hinein. Wir transformieren diese krankmachenden Kraftfelder und absorbieren sie mit Liebesenergie, welche zur Lichtmedizin wird. Dann befreien wir diese Seelenanteile mit der Violetten Flamme der Gnade und Transformation - und tauchen dann alles in das goldene Licht der Schöpferquelle. Die Schöpferquelle rufen wir an, indem wir uns hinstellen, beide Arme über den Kopf strecken und die Handinnenflächen wie zum Gebet schließen. Dort ist der Knotenpunkt unseres Höheren Selbst. Wir leiten die goldene Energie unseres Höheren Selbst durch unseren Körper bis weit hinunter in die Erde. Wir verbinden sozusagen den Himmel mit der Erde. Wir ziehen so die neue Zeitlinie zu uns herab und lassen die Energie in jeder Zelle unseres Körpers einfließen. Die goldene Energie für die neue Zeitlinie wird in unserer DNS gespeichert und bewirkt den Wandel.

Die Befreiung der gebundenen Seelenanteile

können wir spüren, denn es tritt eine große

Erleichterung und Leichtigkeit ein.

Am besten wiederholen wir dieses Zeitlinien-Ritual jeden Tag für einige Minuten. Wir stellen uns unser Zukunfts-Ich mit allen neuen Gegebenheiten detailliert auf der neuen Zeitlinie vor, und beachten die dazugehörigen Emotionen und Gefühle. Erst wenn wir die Gefühle für die neue Zeitlinie und unser Zukunfts-Ich regelmäßig visualisieren, können wir sie auch im Außen manifestieren. Das ist reine Übungssache. Wir triggern unsere reine Absicht durch diese Übung und lassen den Wunsch aber zum Schluss wieder los, denn wir legen alles in die Hände der kosmischen Kräfte. Wenn es Gottes süßer Wunsch ist, dass wir von Blockaden befreit werden (Karma bereinigt wird) und die Zeitlinie wechseln, dann wird das auch passieren. Je mehr Menschen sich auf den guten Pfad machen, desto schneller gibt es Frieden in der Welt. Wir sollten wissen, dass immer nur das eintritt, womit wir uns geistig, mental und seelisch befassen. Wir sind Mitschöpfer und schaffen uns selbst unsere Zukunft. Deshalb ist es äußerst wichtig, darauf zu achten, dass wir alten negativen Gedankengängen und Gefühlen keine Energie mehr geben. Wir können die alte negative chaotische Zeitlinie nur verlassen, wenn wir uns nicht mehr mit ihr befassen, sondern stattdessen neue positive Themen auf die neue Zeitlinie setzten. Der Übergang ist fließend.

Je weniger wir an die Vergangenheit denken, desto besser.

Je mehr Dankbarkeit und Wertschätzung wir üben, umso besser.

Das erhöht unsere Schwingung und schützt uns gleichzeitig. Jede Krise hat ein Ende, sobald ich sie willentlich beende. Jedes Drama ist im Prinzip hauptsächlich und ursächlich ein lästiges Kopfkino. Wenn wir (bildlich gesprochen) den Schalter umlegen und alle Angst und Bürden von uns werfen, können wir die Liebesenergie von unserem Höheren Selbst kanalisieren. Diese Lichtenergie ist Lichtmedizin. Mit dieser Lichtenergie, welche dann durch unsere Fingerspitzen fließt, können wir unser Wasser und unsere Nahrung segnen, wir können unseren Körper und unseren Geist heilen. Sobald wir diese Übung jeden Tag machen und uns an die Quelle des Lebens und an die Liebe erinnern, gewinnen wir an Einsicht und können besser unterscheiden. Wir verschwenden keine Zeit mehr mit den negativen Zeitlinien, welche uns von außen aufgedrängt werden. Wir lassen sie beiseite und konzentrieren uns auf die Manifestation unseres neuen Lebens auf der neuen Zeitlinie. Dann können wir den eingeschlagenen Pfad in Ruhe und Frieden ganz bewusst betrachten. Wir erkennen dann, ob ein Pfad, der vor uns liegt, Herz hat. Es gibt unbegrenzt viele Möglichkeiten und Zeitlinien, Wir entscheiden uns für eine Zeitlinie, welche Herz hat, denn dann ist der Weg und das Ergebnis für uns selbst und alle anderen gut. Alles was herzlos ist, ist nutzlos und daher für uns nicht relevant. Wir wandeln ab jetzt nur noch auf dem Herzensweg.

Sieg dem Licht !

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Der einzige Weg, mit einer unfreien Welt umzugehen, besteht darin, 

so absolut frei zu werden, dass unsere bloße Existenz

ein Akt der Rebellion ist.

(Albert Camus)

Liebe Freunde,

Es gibt einen Spruch: „What goes around comes around …!“ Die ‚Göttin der Freiheit’ soll uns ein Ansporn sein, herumzugehen und das Feuer der Violetten Flamme des Friedens und der Transformation überall dort zu visualisieren, wo diese ursprüngliche Freiheit zur künstlichen Unfreiheit verkommen ist. Wir sind freie Seelen und verdienen die Freiheit, denn sie ist ein Geburtsrecht. Noch immer findet ein Kampf zwischen unserer niederen 3-D-Realität und unserer höheren 5-D-Identität statt. Erst bis alle Wunden, alle Narben, alle Traumas und einschränkenden 3-D-Programme und materialistischen Gewohnheiten der Vergangenheit geheilt sind, können wir wahrhaft frei von allem Karma sein und unsere höhere 5-D-Identität leben. Erst die Loslösung von veralteten, nicht mehr funktionierenden Verhaltensformen bringt die Erlösung und Freiheit auf allen Ebenen. Wenn wir daher frei werden von Anhaftung und Abneigung (Dualität) und diesen schädlichen Drang zu verurteilen - transzendieren, werden wir alle dunklen Schatten auflösen und über den Dingen stehen. Die Freiheit von Karma tritt ein, wenn wir alle Altlasten transzendiert und transformiert haben. Der spirituelle Reinigungsprozess tritt erst ein, wenn wir diesen bewusst in Gang setzen. Werden wir aufmerksam und betrachten wir alles aus einer höheren Perspektive.

Nichts, keine Situation, kein Ereignis und niemand anderer

hat die Macht, uns aus dem geistigen Gleichgewicht zu bringen.

Wir sind alle Kinder Gottes und haben die gleichen Rechte und Pflichten. Wenn wir emotional, mental und physisch frei werden von den äußeren belastenden Umständen, leben wir unsere Meisterschaft über unsere Gedanken und Emotionen. Freude, Frieden und Harmonie wird zu unserer ständigen freiwilligen Wahl, die wir voll bewusst treffen, um diese neue Realität in unserem Leben und für die Welt zu manifestieren. Wenn wir dieses Vergeben, Vergessen, Transzendieren, Transformieren und Loslassen praktizieren, bekommen wir als Dank den Frieden Frei Haus geliefert. Erinnern wir uns an unsere ewige Natur als Töchter und Söhne Gottes, als Seelen welche hier auf Erden eine menschliche Erfahrung machen. Wir brauchen uns nur auf unser Herzzentrum fokussieren und Dankbarkeit oder Wertschätzung üben (ungeachtet der äußeren turbulenten Umstände) – und das so oft wie möglich. Das erhöht unsere Schwingung und schützt uns vor Angriffen durch das äußere Chaos. Je stärker unsere höhere Schwingung wird, desto mehr werden wir zum Anziehungspunkt für lichtvolle Begegnungen und gleich-schwingende Ereignisse. Wir brauchen uns nur auf die liebevolle Bereitschaft einlassen, endlich Umstände zuzulassen, welche uns auf dem Weg in die Freiheit unterstützen werden. Wir können uns nur mit Hilfe der kosmischen Kräfte vollständig spirituell befreien. Werden wir zu Meistern der Liebe und des Lichtes, indem wir uns selbst und andere befreien. Wir VERDIENEN die Freiheit!

Die Sommersonnenwende wird einen positiven Wendepunkt in unserer Vita bringen.

Lichtvolle Medien und divinatorische Seher haben vorausgesagt: Die kosmischen Kräfte und perfekten Stürme (von Gott erzeugt) werden Umstände schaffen, die uns Gelegenheit geben werden, endlich spirituell frei zu werden von den Zwängen und falschen Programmierungen der negativen Kräfte. Unsere Seelen dürsten nach spiritueller Freiheit und Frieden. Wir sind daher dazu angehalten, diese kommenden kosmischen Energien und Ereignisse weise zu nützen und uns auf unseren Ursprung zu fokussieren. Die Freiheit von altem Karma ist nicht das Ziel, sondern schafft lediglich die Grundbedingung für bedingungslose Liebe. Wir sollten die kommenden Ereignisse, welche Gottes Handschrift tragen, willkommen heißen und neue Wege für eine Neue Erde bejahen. Es geht nur noch vorwärts, und wir schauen nicht zurück. Es gibt nur noch ein Aufwärtsstreben, das keine Rückschläge zulassen wird. Diese dunkle Zeit ist offensichtlich bald vorüber und die Vögel auf den Dächern zwitschern fröhlich und wohlgemut. Es besteht also kein Grund für uns, pessimistisch zu sein. Besonders im deutschsprachigen Raum bedarf es einer gemeinsamen Bemühung, alte destruktive Strukturen und dunkle Flüche aufzulösen, um neuen fortschrittlichen Konzepten für eine friedliche Zukunft Platz zu machen.

Nur Mitgefühl, Geduld, Nächstenliebe, Freundschaft und Teamwork mit unseren 

Brüdern und Schwestern kann uns aus dem kollektiven 3-D-Krisen-Drama befreien.

Die eigenen Selbstheilungskräfte, Abwehrkräfte und Immunkräfte sind von Gott gegeben und werden alle Fehler, alle Irrungen und Wirrungen, alle Boshaftigkeiten und Manipulationen der illusionierenden Kräfte überstehen. Die Sonne unserer neu erlangten geistigen und körperlichen Gesundheit und Stärke wird destruktive Lügen und Betrügereien beleuchten - und die reformierenden Reinigungskräfte in Gang setzen. Werden wir zu Rettern und Befreiern. Nehmen wir die Sache selbst in die Hand, wenn es um unsere Gesundheit, unser Wohlergehen und unsere Freiheit geht. Unfreiheit und das Schaffen von weiterem dunklem Karma ist ein Kind der Dunkelheit und des Todesbewusstseins. Freiheit von Sünde ist ein Kind der Liebe und des Lichtes. Erkennen wir den Unterschied zwischen Unverantwortlichkeit und Verantwortungsbewusstsein, zwischen Todesbewusstsein und Lebensbewusstsein. Wenn wir erkennen, was richtig und was falsch läuft, können wir die Situation klären und die Segnungen der ‚Göttin der Freiheit’ (Goddess Liberty) erhalten, um die richtigen Handlungen zu setzen. 

Bitten wir um Erlösung von allem Bösen! 

Befreien wir uns von den sündhaften Reaktionen der alten dunklen, kranken Energie. Bitten wir den Großmeister Saint Germain um seine Segnungen, damit wir gemeinsam die Zeit dieser Neuen Erde herbeirufen und gesunde, lichtvolle Energien manifestieren können. Alle Ehre sei den galaktischen Kräften des Friedens. 

 A M E N !

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Neumond in Zwillingen am Do 10. Juni `21

Während Ringförmiger Sonnenfinsternis –

Vor der Geheimnisvollen Mittsommernacht am 21.6.`21:

 Mein Prognose-Orakel mittels der Tarotkarten:

ASS DER LUFT:

Schicksal und Fatum; Das Gesetz des Karma;

Das Wirken mächtiger transformierender Kräfte;

Synchronizität!

Liebe Freunde,

Die kommenden kosmischen Kräfte erfordern unsere Aufmerksamkeit, um spirituellen Manövern Kraft zu verleihen. Der Neumond in den Zwillingen bedeutet, dass morgen am 10. Juni `21 ein alter karmischer Zyklus zu Ende geht und ein neuer Zyklus beginnt. Der rückläufige Merkur möchte uns sagen, dass wir uns jetzt besonders intensiv vor Irrungen, Wirrungen und den Schatten der Scheinwelt in Acht nehmen sollten. Es ist nun die beste Zeit, sich mit alten karmischen Themen auseinanderzusetzen und diese machtvolle Energie des Neumondes dafür zu nützen. Am besten verbinden wir uns hierzu mit unserem Höheren Selbst und halten Zwiesprache. In der Zeit zwischen 11:52 bis 13:28 Uhr am Do. 10. Juni `21 sollte man möglichst nicht draußen sein, nicht essen, nicht trinken, nicht schlafen, nicht kochen, etc. Diese Zeit sollten wir nützen, um zu meditieren und den Heiligen Namen oder spirituelle Mantras zu chanten. Während dieser speziellen Zeit während der Sonnenfinsternis kann man wesentlich leichter die Kraft und Bedeutung von spirituellen Wahrheiten erkennen.

Unsere Kommunikation mit dem Höheren Selbst und mit Gott

hält spirituelle Botschaften für uns bereit.

Erkennen wir den Grund unserer Situation und versuchen wir all unsere Bestrebungen und Bewusstseinsentwicklungen aus dem Tiefschlaf zu heben und zu beleuchten. Es findet gerade eine wichtige kosmische Transformation statt, welche wir nicht verpassen sollten. Wir bekommen wichtige Lösungsansätze zum Umdenken. Wenn wir unseren bisherigen karmischen Weg abschließen und der Wandlung die Tür öffnen, können wir unerwünschte Wiederholungen von negativen Ereignissen vermeiden. Alles strebt nach energetischem, psychologischem und spirituellem Ausgleich. Dafür sollten wir uns Zeit nehmen und den alten karmischen Weg beenden, um den energetischen Knoten zu lösen. Vergeben, vergessen und verzeihen gehören auch zu diesem Prozess der Befreiung. Die Spirituelle Welt greift uns unter die Arme und unterstützt unseren guten Willen. Die Ereignisse überschlagen sich förmlich in dieser Zeit der Umbrüche. Fatum bedeutet das Schicksal, welches uns erwartet. Wir können dieses Schicksal in gemäßigte Bahnen lenken, indem wir das Karma beenden und Neue Voraussetzungen schaffen. Wenn wir die Sonnenfinsternis dazu nützen, um unserem Weg eine Neue Richtung zu verleihen, werden wir bereit sein, die mystischen Kräfte zur Sommersonnenwende richtig zu kanalisieren.

In unserem Leben sind jetzt überirdische Kräfte am Werk

und bringen glückliche „Zufälle“ mit sich, die

jenseits unserer menschlichen Einflussmöglichkeiten liegen.

Mein Licht-Komitee möchte Euch verraten, dass sich die Dinge jetzt sehr rasch entwickeln und wir können mit baldigen Resultaten rechnen, welche uns mit vertiefter Einsicht voranbringen. Wie bereits angekündigt, stehen wir vor einer Zeit voller Magie, voll besonderer Momente und einzigartigen Gelegenheiten. Darauf sollten wir uns vorbereiten. Die Sommersonnenwende ist ein Tag, an dem die Sonne auf der Nordhalbkugel ihren höchsten Stand erreicht. Es fühlt sich an, als ob die Zeit stillsteht. Energetisch ist dies bis zu drei Tage spürbar. Das ist die kurze Pause, bevor die Tage dann langsam wieder kürzer werden und die Sonne ihre Reise zum Tiefpunkt, zur Wintersonnenwende, antritt. Beide Feste stehen sich sozusagen gegenüber und sind von den insgesamt vier Sonnenfesten des Jahreslaufs (die Tagundnachtgleichen im Frühjahr und Herbst zählen auch dazu) diejenigen, welche die Gegensätze und „Bewusstseinsebenen“ des Lebens energetisch am deutlichsten abbilden. Es gibt einige Erzählungen und Mythen um die Bedeutung der Sommersonnenwende, und für unsere Vorfahren war es eine Zeit der Leichtigkeit und Unbeschwertheit. Es wurden große Sonnwendfeuer gemacht und ausgelassene Feste gefeiert. Die Kelten feierten sogar zwölf Tage lang.

Was ist so besonders an der Sommersonnenwende?

Wie zur Wintersonnenwende feiern wir auch hier etwa drei Tage später – wenn sich energetisch wieder alles in Bewegung setzt, ein christliches Fest: den Johannistag, die Geburt von Johannes dem Täufer. In skandinavischen Ländern erleben die Menschen diesen Wechsel des Sonnenlaufs allerdings viel spektakulärer, weil es während der Mittsommernacht in der kaum vorhandenen Dunkelheit dort die so genannten „weißen Nächte“ gibt. Das ist ein sehr beeindruckendes Naturschauspiel. Versuchen wir auch hier einmal eine neue Sichtweise auf die Ereignisse des Jahreslaufs zu nehmen: 

Wenn wir diesen und den Lauf der Sonne uns als eine Art Atmungsvorgang vorstellen (vgl. Rudolf Steiner), so hat unsere Erde zur Sommerzeit – und speziell zur Sommersonnenwende – den höchsten Punkt der Ausatmung erreicht. Die Energien richten sich nach Außen: All ihre Fülle, all ihr Segen und Zauber, den die Natur im Winter zurückhält, verströmt und breitet sie nun vor uns aus. Und wir brauchen nur zu pflücken und zu ernten. Überall leuchten die buntesten und schönsten Farben, strahlt das Licht und begegnet uns Wärme. Die Luft ist würzig und duftet nach verschiedenen Aromen und weckt in uns tiefe Erinnerungen und Sehnsüchte.

 Besonders die Nächte scheinen von einer Art Zauber durchwogen zu sein. Es ist wie in einem Traum. Wenn wir vom Standpunkt eines Erd-Bewusstseins schauen, befindet sich die Erde im übertragenen Sinne auch tatsächlich jetzt im absoluten Tiefschlaf – in einem wunderschönen Traum, in dem zwar alles möglich ist, aber in dem auch genauso deswegen auch Chaos entsteht. Da die Schleier zu anderen und höheren Welten zu dieser Zeit viel dünner sind, stehen wir in direktem Kontakt zu diesen höheren Ebenen. Wir bekommen dadurch die Chance zu mehr Bewusstheit und Schöpferkraft. Zur gleichen Zeit kann uns das aber auch verwirren, und je nach persönlicher Verfassung, auch beeinflussbarer machen. Shakespeare’s „Ein Sommernachtstraum“ spielt auf die Zeitqualität und den Zauber der Sommersonnenwende an. Er beschreibt sehr treffend die zu dieser Jahreszeit höchste Aktivität der Naturwesen – aber auch den Irrweg, auf den manche Zaubereien (Wünsche und Gedanken) gerade in dieser verlockenden Zeit führen können. Wir Menschen bleiben von dieser Atmosphäre nicht unbeeinflusst. Kein Wunder also, wenn gerade in lauen Sommernächten auch gerne mal Unfug und Schabernack getrieben wird. In Sommernächten ist dieser Effekt umso stärker.

Die Traumwelt des Sommers sorgt für Übermut und

schmeichelt unserem falschen Ego.

Unser Ego liebt diese ausgelassene Zeit und die Verlockungen der Unbeschwertheit dieser Tage – und möchte daher Unsinn treiben. Wir Menschen befinden uns mit der Erde im gleichen Traum. Aus diesem Traum sollten wir schnell aufwachen und zu unserer geistig-spirituellen Realität zurückfinden. Wir sollten jetzt unser höchstes Schöpferpotential als Geschenk würdigen und unsere mächtige Gedankenkraft dazu nützen, uns vom niederen Ego und seinen Einflüsterungen zu befreien, um zum Ursprung unseres Seins zurückzukehren.

Jeder Gedanke, den wir ganz besonders am Tag der Sommersonnenwende denken, hat eine vielfach höhere Chance sich zu verwirklichen.

Und die Qualität unserer Gedanken hat einen viel stärkeren Sog, welche Energien gleicher Qualität anziehen. Wenn wir dieses energetische Geschenk gut nützen, werden wir spirituell wertvolle Entwicklungssprünge machen. Diese Tage eignen sich hervorragend für Einkehr, Innenschau und Gebet. Halten wir besonders am Tag der Sommersonnenwende unsere Gedanken positiv und rein – oder zumindest konstruktiv. Lassen wir uns nicht vom niederen Ego verführen. Wir müssen klar erkennen, was nur „Spinnerei“ und was wirklich gut für uns ist. Laut Voraussage spiritueller Seher sollen sich gleich nach der Sommersonnenwende wundersame Ereignisse zutragen, welche wir als besondere Herausforderungen wahrnehmen werden. Uns werden sich einmalige Gelegenheiten bieten, aus dem uralten Sklavenbewusstsein aufzuwachen und ein neues befreites Leben ohne Manipulation zu führen. Die Umstände werden sich so gestalten, dass mehr und mehr Menschen aufwachen aus ihrem Traum von der Welt.

Wir bekommen eine kraftvolle kollektive Entwicklungschance!

Besinnen wir uns auf unsere Stärken und preisen wir am Tag der Sommersonnenwende die Verdienste unserer Älteren, unserer Vorfahren, jene welche uns den Weg ebneten. Unsere germanischen Vorfahren waren starke, mächtige Pioniere in allen Bereichen der Erfindungen und Entdeckungen, der geistigen Wissenschaften und der Naturwissenschaften gleichermaßen. Ehren wir unser geistiges und kulturelles Erbe und danken wir für den geistigen Beistand. Werden wir uns unseres Wertes und unserer Stellung in dieser Welt bewusst und bekommen wir wieder Führung von unserem Höheren Selbst. Pflegen wir den spirituellen Kontakt zu unseren Ur-Ahnen, den Weisen, Meistern und Heiligen unseres Kulturkreises. Viele Fügungen, Synchronizitäten oder größere und kleinere Wunder können uns dann begegnen und uns auf neue Wege führen, denen wir jetzt viel mutiger folgen können. Wir haben die Segnungen der Alten und Vordenker, welche uns auf diesem Abschnitt des Weges in das Neue Zeitalter des Lichtes begleiten. Begrüßen wir die kosmischen „Stürme“, welche uns Herausforderungen und neue Wege und Lösungsansätze bringen. Wachen wir auf, wählen wir bewusst die Freiheit, den Frieden und die Solidarität mit allem Leben. Danken wir den kosmischen Kräften für ihre Unterstützung und Synchronizitäten, welche uns von der Vergangenheit heilen und uns neu aufrichten. Verbinden wir uns mit der Mutter Natur und den Tieren, welche jetzt unsere Solidarität brauchen. Unmenschen gibt es ja viele, aber keine Untiere. Die Tiere haben eine besondere Stellung in der Natur. Hier möchte ich Euch an ein Zitat von Mahatma Gandhi erinnern:

Je hilfloser ein Lebewesen ist, desto größer ist sein Anrecht

auf menschlichen Schutz vor menschlicher Grausamkeit.

Wir sind der Grausamkeiten schon reichlich überdrüssig und möchten hiermit unsere Mitmenschen dazu inspirieren, besonders den Schutzbedürftigen Hilfe zu geben. Dazu gehören vor allem die Tiere. Das Tierwohl und eine artgerechte Tierhaltung ist uns allen ein großes Anliegen. Setzen wir uns für eine artgerechte (schmerzfreie) Tierhaltung ein. Auch Pythagoras sagte, dass Alles, was der Mensch den Tieren antut, auf den Menschen zurückkommt. Im Alltag können wir sehen, wie sich das auswirkt …. Wenn wir das Weltgeschehen betrachten, muss auch ein sehr einfältiger Geist erkennen, dass da gerade ziemlich viel auf die Menschen zurückkommt. Wenn wir uns zur Barmherzigkeit und zum Mitgefühl bekennen und auch danach handeln, hat die Welt eine Chance. Nur dann gibt es eine Zukunft für die Menschheit – und Frieden ! Beginnen wir noch heute damit …

Sieg dem Licht!

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„Deine Seele weiß es am besten …

Werde still und lausche!“

Liebe Freunde,

Teamwork ist die Antwort auf die Frage nach Bewältigung aller kommenden Herausforderungen. Seit einigen Tagen wissen wir, dass das wonach wir schon so lange fragen, sich bald auf erfreuliche Weise ergeben wird. Es entstehen neue lichtvolle Netzwerke und Zusammenarbeit unter den Lichtarbeitern/Innen. Um zu einem echten Teamplayer zu werden, braucht es Übungspraxis. Statt Egoismus braucht es die Fähigkeit, an das große Ganze zu denken, um zum Wohle aller auch die richtige Lösung für die anstehenden Probleme zu finden.

Ein Hausputz kann Wunder wirken, wenn wir

Auf der Suche nach mehr Klarheit und Reinheit sind.

Es braucht nach wie vor Mut, um zu seinen Überzeugungen zu stehen. Aber wir werden belohnt, wenn wir uns selbst treu sind und gemäß unserer Natur handeln. Wir müssen lernen, zur Negativität und Dunkelheit NEIN zu sagen - und dadurch werden wir an Kraft und Überzeugung gewinnen, dass wir am richtigen Weg sind. Alles Gute braucht Zeit, und wir müssen bereit sein, uns selbst auch die Zeit zu geben, die wir brauchen, um unseren Rhythmus zu finden. Bei unserer Seelenarbeit können wir auch die Hilfe der Engel-Heiler anrufen. Erzengel Raphael ist für die Engel-Therapie zuständig. Wir können ihn in einfachen Worten um Hilfe bitten:

„Lieber Erzengel Raphael: Ich überlasse Euch

Engeln der Heilung alle meine Sorgen

und Ängste und bitte Euch, mir meine Lasten

von den Schultern zu nehmen. Danke.“

Werden wir selbst zum „Zauberer der Bewusstheit“ und schenken wir uns selbst die Aufmerksamkeit, die wir jetzt so dringend brauchen. Bei der Aufmerksamkeit geht es darum, zu beobachten und in Bezug auf das Geschehen in der Welt um uns herum neutral zu bleiben. Dasselbe gilt auch für die Vorgänge in uns selbst. Wenn wir innerlich zu kämpfen haben, können wir nicht aufmerksam sein und müssen zunächst einmal versuchen, in die Rolle des Beobachters zu schlüpfen. Dieser Wechsel in die Position des Beobachters in unserem Leben gibt uns eine neue, kraftvolle Perspektive, die jedes Unbehagen und jede Überreizung zu relativieren vermag. Wir werden dadurch fähig, die Dinge klarer zu sehen, unbelastet durch unsere Wünsche und Urteile. Versuchen wir zu verstehen, dass nichts von dem, was uns vorgegaukelt wird und was uns in diesen unruhigen Zeiten widerfährt, persönlicher Natur ist. Wir sind nur Beobachter der Dinge, welche sich auf eine Art und Weise ereignen, dass wir ohne ‚Weh und Aber’ Abstand nehmen können. Je trister und hässlicher die Ereignisse um uns werden, desto leichter fällt es uns, hartnäckige Illusionen aufzugeben. Aufmerksame Menschen wachen auf und erkennen das sich immer wieder wiederholende Muster der Dramen. Menschen und Ereignisse in unserem Leben kommen und gehen; Erlebnisse entwickeln sich in beständigem Wechsel und Wandel von einem Stadium zum nächsten, ungeachtet unserer Wünsche nach Dauer und Beständigkeit.

Das Heil liegt diesmal im Wechsel und Wandel!

Loslassen können und in Bereitschaft sein für den positiven Wechsel und den tiefgreifenden Wandel ist jetzt die beste Therapie für uns. Der Zauberer der Bewusstheit fordert uns auf, unser Bedürfnis, unsere gegenwärtigen Erfahrungen zu definieren oder zu limitieren, aufzugeben. Es ist alles gut, wie es ist! Und es wird noch besser … Das Beste kommt erst noch. Lassen wir es geschehen, und sehen wir zu, wie sich die Dinge auf ihre eigene wunderbare Weise entwickeln, ohne direkten Einfluss darauf zu nehmen. Wir sind in erster Linie für uns selbst verantwortlich und müssen lernen, jedem Menschen seine eigene Entscheidung zu überlassen. Die Warnung der Achtsamkeit liegt darin, dass es jetzt an der Zeit ist, das Verlangen nach einem bestimmten Resultat aufzugeben. Wenn wir uns krampfhaft auf ein Resultat fokussieren, stört das unsere Fähigkeit, tiefe Erkenntnisse aus unserem Erleben zu schöpfen. Werden wir still und nehmen wir uns etwas zurück, ziehen wir unsere Energie aus schwierigen Situationen so lange heraus, bis die Zeit reif ist für unsere Entscheidung und Handlung.

Konzentrieren wir uns auf das Gefühl der Dankbarkeit

Für die sich immer wandelnden Umstände des Lebens.

Nach all den Krisen und schlechten Zeiten kommt die Wende. Wir brauchen nur etwas Geduld. Versuchen wir erst gar nicht, alle Umstände zu kontrollieren, um den Ausgang einer Situation in eine bestimmte Richtung zu lenken, denn das wird uns nicht gelingen. Vertrauen wir stattdessen auf den kosmischen Plan und auf unsere höhere Bestimmung. Alles im Leben hat seine Zeit … und diese Zeit kommt sicher. Alle Antworten werden zu uns kommen, wenn wir uns ohne Anstrengung auf sie einlassen. Bleiben wir neutrale Beobachter und erkennen wir, dass diese Situationen nur kleine Wegmarken auf der Karte unserer Lebensreise sind. Machen wir Platz für ein echtes Abenteuer auf der Reise zu unserer neuen Bewusstheit im Neuen Zeitalter des Lichtes und der Liebe, welches bereits begonnen hat. In der Art, wie sich die Elemente in unserem Leben ausgleichen, sehen wir das Gesetz von Ursache und Wirkung am Werk. Man erntet, was man sät. Säen wir nur Gutes und Gerechtes. Die Wahrheit dieser Gesetzmäßigkeit von Ursache und Wirkung (Karma) zeigt sich uns täglich in dieser Welt des Wandels. Werden wir Karma-frei, indem wir uns mehr mit dem Dienst zu Gott beschäftigen und im Dienst an unseren Nächsten, welche unsere Liebe und unseren Beistand brauchen. Meditieren wir mit der Violetten Flamme der Gnade und Transformation. Großmeister Saint Germain sendet uns Menschen nun verstärkt den siebten Strahl der spirituellen Freiheit, Umwandlung und Erweiterung des Bewusstseins, um uns für das Neue Zeitalter bereit zu machen. Die Violette Flamme hilft uns beim Vergeben und Loslassen, sie hilft uns auch bei der friedlichen Kommunikation und Konfliktbewältigung.

„Der Segen des Vaters, die Liebe des Sohnes, die Kraft des Heiligen Geistes, der mütterliche Schutz der Himmelskönigin, der Beistand der heiligen Engel und die Fürbitte aller Heiligen – sei mit uns und begleite uns überall und allezeit! AMEN!“

Sieg dem Licht!

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„Der du von dem Himmel bist,
Alles Leid und Schmerzen stillest,

Den, der doppelt elend ist,
Doppelt mit Erquickung füllest;
Ach, ich bin des Treibens müde!
Was soll all der Schmerz und Lust?
Süßer Friede,
Komm, ach komm in meine Brust!“

(Johann Wolfgang von Goethe - Wandrers Nachtlied)

Liebe Freunde,

Da wir Wanderer der Endzeit schon sehr des Treibens müde und elend sind; der Schmerz und das Leid uns zu Boden drückt, ist es jetzt Zeit für eine lichtvolle, erquickende Prophezeiung. Liebe Freunde, es ist Hoffnung und süßer Friede in Sicht. Ein mächtiger Bote des Himmels bringt uns bald den süßen Frieden, welchen wir schon seit endlos langen Drangsalen so dringend brauchen. Seit einem Jahr beobachte ich alle Zeichen, befrage ich Orakel und Engel über die Zukunft. Jetzt ist die Zeit reif, um eine gute Prognose zu erstellen. Auch andere geistige Medien, Seher und Propheten im deutschsprachigen Raum sind sich einig, dass das Beste für uns erst noch kommt und wir kurz vor umwälzenden Ereignissen stehen. Ich habe gründlich recherchiert bei den kompetentesten Leuten, welche wie folgt voraussagen:

„Die Engel und verkörperten Lichtwesen künden von mächtigen transformierenden Kräften, welche Umstände schaffen werden, die vor allem dem deutschen Volk Frieden bringen“.

Wenn sich der hilflose Mensch nicht mehr aus einem Ozean von Leid, Unterdrückung und Schmerzen befreien kann, dann tritt Gott auf die Bühne und lässt Dinge geschehen, welche wie glückliche Zufälle aussehen, aber göttlich gelenkt sind und Türen öffnen, die vorher verschlossen waren.

Der von Gott gesandte Bote des Schicksals für unseren deutschsprachigen Kulturkreis

 spricht von Wundern …

Bevor der süße Friede zu uns kommt, gibt es noch einige Herausforderungen zu meistern für uns tapfere „Germanen und Wikinger“. Jetzt ist die Zeit für eine rasche Entwicklung der Ereignisse, welche die meisten der 96 % an noch immer schlafenden Menschen aufwecken werden. Jeder wird in den kommenden Sommermonaten an Einsichten und Erkenntnissen reicher werden, denn die fast endlose Nacht der Unwissenheit neigt sich dem Ende zu, um dem Tageslicht zu weichen. Aber bevor es hell wird, wird es noch mal so richtig dunkel … heißt es laut der Propheten der Neuzeit. Es gibt aber trotz dem Chaos und den Endzeit-Turbulenzen eine frohe Botschaft für alle, welche schon sehnsüchtig auf Hilfe von Oben warten. „Die Göttin will Frieden und Frieden wird sein“, sagen die Lichtkräfte. Unsere Gott-Mutter steht hinter uns und schützt uns vor dem Verzweifeln und vor dem völligen Niedergang unserer Kultur. Die vergangenen Jahre haben wir medial veranlagten Seher und Propheten immer wieder auf eine kommende göttliche Intervention hingewiesen, welche dieses endlos scheinende Drama beenden wird. Alle Zeichen sprechen jetzt für die kurz bevorstehenden, reinigenden „Stürme“, welche frischen Wind in unser Leben bringen werden und alte, nicht mehr funktionierende Systeme wegwehen werden. Von mehreren Seiten (wirtschaftlich, politisch, gesellschaftlich) wird es starke Windböen geben. Die Lage spitzt sich immer mehr zu. Irgendwann werden die Bürger/Innen aufwachen … Was können wir tun in Zeiten der Unruhe und der Veränderung? Wir sollten inzwischen endlich zu unseren Wurzeln zurückfinden, unser reiches Kulturerbe schätzen, uns selbst lieben und wertschätzen, und unsere Nächsten lieben wie uns selbst. Wir sind laut christlichen Prophezeiungen das begnadete „auserwählte“ Volk und wir haben die Kraft zur Erneuerung und einen friedvollen Übergang zur nächst höheren Bewusstseinsebene. Wir sind laut dieser alten Quellen dazu berufen, das neue lichtvolle Zeitalter einzuleiten und hier die neue spirituelle Christus-Kultur zu schaffen.

Wir sind sehr begünstigt hier im Herzen Europas und

 wir haben eine Vorbildfunktion für die ganze Welt.

Alle werden unserem guten Beispiel folgen, sobald sie erkennen, dass wir als Vorbilder für die Welt dienen, indem wir den Paradigmenwechsel innerhalb der nächsten 5 Jahre rasch herbeiführen werden. Unsere Gedanken und Taten werden zu unserem Schicksal. Denken und handeln wir vermehrt zum Wohle unserer Familien. Die nächsten 10 Jahre werden sehr intensiv und entscheidend sein. Die Welt wird uns in Zukunft noch brauchen, mehr denn je. Wir sind wertvolle und kostbare Geister, Menschen mit reichlich kreativem Potential, einer begnadeten Kunst und herausragenden geistigen Kultur, sowie ausgereiften Wissenschaften und einer fortschrittlichen Technik. Es ist wichtig, dass wir uns nicht provozieren lassen und ohne Gewalt der Dunkelheit dort Widerstand leisten, wo es unsere Verantwortung verlangt. Mit Ausdauer, Mut und Zuversicht müssen wir dem Göttlichen erlauben, durch uns zu wirken. Dann können Berge versetzt werden und wir werden alle Hindernisse überwinden, im Inneren wie im Außen. Wir müssen nur unsere verschüttete Identität als große Seelen eines großartigen erfolgreichen Volkes wieder wachrufen. Wir sind schöne, unschuldige, liebevolle Wesen, welche nun aus dem Tiefschlaf erwachen müssen. Wir dürfen uns nicht mehr unterdrücken und klein machen lassen. Wir müssen aufstehen und uns zu unserer wahren Größe erheben, uns zu unserer Integrität, Unversehrtheit und Freiheit bekennen, die gottgegeben ist.

Harte Arbeit, Integrität, Mut, Beharrlichkeit,

bedächtiges umsichtiges Bemühen, Gründlichkeit,

Fleiß, Durchhaltevermögen, Verbindlichkeit –

Das sind die Eigenschaften, die unser deutsch-österreichisches Volk 

seit jeher schmücken und vorwärts bringen.

Als Mitschöpfer auf der Seite des göttlichen Prinzips sind wir verpflichtet, jetzt das Beste zu geben und keine Halbheiten mehr zu tolerieren. Wir müssen uns von der uns gestellten Falle und dem Fluch der Vergangenheit befreien. Wir haben nichts mehr mit vergangenen Taten und Untaten unserer Vorväter zu tun, sondern sind vom Massenkarma der Nachkriegszeit schon längst befreit. Wir müssen uns von der fremdbestimmten Schuldenfalle, dem künstlich und boshaft herbeigeführtem "Sklavenbewusstsein" und vom Fluch fremder dunkler Kräfte lösen.  Engagiert und entschlossen müssen wir zur Sache gehen, denn wir wissen, dass sich unser Einsatz diesmal auszahlt. Wir sind nicht alleine. Sobald günstige Umstände durch diese vorausgesagten transformierenden Kräfte eintreten, setzt die Synchronizität ein und eine Mauer nach der anderen wird fallen, bis es keine Beschränkungen mehr gibt für alle Gerechten und Rechtschaffenen unseres Volkes. Es werden sich laut Voraussagen der göttlichen Seher unverhoffte Ressourcen auftun, freudige Überraschungen passieren, welche das großzügige Universum für uns bereithält, damit die Selbstzerstörung und die uns auferlegte gnadenlose Destruktion beendet wird. Wir müssen nur erkennen, dass wir in der 3. und 4. Generation keine Schuld mehr tragen für vergangene Ereignisse der letzten 80 Jahre. Wir sind völlig souverän und leben nur im JETZT, in der Gegenwart und haben auch nur Verantwortung im JETZT für unsere Gegenwart und Zukunft. Wir brauchen jetzt all unsere Energie für den Neuaufbau nach der langen Krise. Vergebung auf allen Ebenen hilft uns jetzt, den Geist zu befreien und anderen die Hände zu reichen. Wir müssen die Vergangenheit aber zuerst 100 % hinter uns lassen, um individuell und im Kollektiv geistig wachsen und heilen zu können.

Wir brauchen nur anfangen, uns selbst und unsere

Brüder und Schwestern zu lieben.

Aus Liebe zu unseren Kindern und den noch Ungeborenen müssen wir das Böse und alle Lügen beseitigen, um der Wahrheit Platz zu machen. Alles was wir dabei an Zeit, Geld und Fähigkeiten investieren - kommt vielfach auf uns zurück. Wir müssen lernen, wieder in unsere eigene Zukunft in unserem eigenen Land zu investieren und aufhören, die dumme Melkkuh für die Intoleranten, die Ignoranten und negativen Kräfte der dunklen geistigen Besetzungen zu spielen. Wir sind vorrangig unserem eigenen Volk und unseren eigenen Kindern und zukünftigen, noch Ungeborenen verpflichtet und für sie verantwortlich. Diese verdienen unseren Schutz. Wir haben Beistand durch unsere Engel, Lichtkräfte und Meister der Liebe. Wir werden unsere verborgenen Schätze der Zusammenarbeit und des Zusammenhaltes letztendlich heben können und echtes Teamwork vollbringen, abseits von Neid, Eifersucht, Zorn, Gier, Groll, Konkurrenz und Angst.

Gott nimmt uns die Angst und gibt uns stattdessen Liebe,

Hoffnung und Kraft für die Heilung.

Wir müssen angstfrei durch den dichten Nebel des Hasses durch, um hinter der Nebelbank die ersten Sonnenstrahlen der Harmonie genießen zu können. Nur mit einer kraftvollen Liebe und dem Wissen, dass wir bereits gewonnen haben, können wir die nächsten Wochen und Monate bis zum transformierenden Sturm der gottgewollten Ereignisse gut überstehen. Seid vernünftig, haltet durch, stärkt Euch mit Gebet und den Segnungen Gottes. Auf dem rechtschaffenen Weg der Hingabe zu Gott und dem Heimatland gibt es nichts zu verlieren, sondern nur noch zu gewinnen. Wir haben es verdient, frei, glücklich, gesund und kreativ zu sein. Wir haben die HEILUNG verdient und werden auch fähig sein, andere zu heilen, denen es bisher ebenso schlecht gegangen ist wie uns während der Krise. Auf Hilfe von anderen Staaten können wir nicht bauen, denn sie haben andere Pläne. Die einzigen, welche jetzt den süßen Frieden schaffen können, sind wir selbst. Alles läuft nach Plan. Gott hilft uns und die dadurch geschaffenen Umstände werden uns endlich den Erfolg zukommen lassen, für den wir so hart und so lange hingearbeitet haben. Die vielen Opfer, welche wir für einen höheren Zweck gebracht haben, sind nicht umsonst gewesen. Diese Botschaft ist wohl eine Aufmunterung als auch eine Inspiration, wieder zu sich selbst zu finden, nach der langen Manipulation, Fremdbestimmung und Entfremdung. Wir dürfen nicht auf die Einflüsterungen der zerstörenden Kräfte der niederen Sphären hören. Wir müssen endlich wieder stolz auf unser eigenes Volk, auf unsere eigene uralte Kultur und unser geistiges Gedankengut sein können und gemeinsam dazu beitragen, dass wir nicht nur überleben, sondern auch eine völlige Neuausrichtung, einen Paradigmenwechsel und eine lichtvolle Zukunft für uns alle schaffen können. Versuchen wir auch, in den anderen das Beste zu sehen, ohne zu verurteilen.

Leute, Ihr seid das Salz der Erde. Ohne Eure Mithilfe

geht gar nix. Werdet Euch bewusst, dass Ihr

Mitschöpfer seid und weckt Eure Lieben auf.

Offensichtlich kommt es leider noch dicker an den Zumutungen in dieser Krise, die noch nicht ganz vorbei ist, … und wir müssen uns vorbereiten für den großen Durchbruch nach diesem kommenden, von den medialen Sehern angekündigten "Stürmen". Fürchtet Euch nicht vor den kommenden Herausforderungen. Alle Propheten sind sich einig in ihren Voraussagen: Jene Dunklen (welche keine Liebe, keine geistigen Wahrheiten, kein Mitgefühl, keinen Respekt, keine Moral, keine Verantwortung oder Empathie kennen …), welche uns so lange Zeit nur Elend und Schmerz bereitet haben, werden laut Voraussagen wohl selbst ihren Hut nehmen und gehen, denn die kommenden anstehenden Umwälzungen sind riesig und wegen der Fülle an Komplikationen für sie nicht zu bewältigen. Viele Dunkle ahnen es bereits und lassen noch bis Zuletzt Chaos, Unruhe und Zerstörung walten. Bitte geht ihnen nicht mehr auf den Leim. Die Weisen und Seher sagen voraus: Wir lichtvollen Gerechten und liebevollen Rechtschaffenen werden siegreich hervorgehen, indem wir einfach nur Haltung bewahren, Stellung beziehen und als Mitschöpfer alle neuen Aufgaben im Heimat-Land selbst übernehmen werden. Wir alle sind dazu aufgerufen, Liebe und Trost zu schenken und die Massen zu beruhigen. Die neu Aufwachenden  und bereits Aufgewachten brauchen unseren Trost und unsere praktische Hilfe in diesem Aufstiegsprozess in die 5. Dimension. Wir müssen verantwortungsvoll und einfühlsam die neuen Zeiten begehen, unsere Brüder und Schwestern gut behandeln und ihnen neue Hoffnung schenken. Es wird in Zukunft nur noch Menschen in Führungspositionen geben, welche die Liebe als reines Motiv haben und auch leben. Es wird keine unqualifizierten Zerstörer mehr an der Spitze geben. Erinnert Euch: Das Licht und die Liebe sind unumstößliche, unzerstörbare Wahrheiten, welche ihren Ursprung in Gott haben. Deshalb ist die Liebe unbesiegbar im Universum! Wir sind Gottes Kinder und unser göttlicher Vater beschenkt uns reichlich, gemäß unserer Hingabe und Liebe. Friede sei mit Euch! Wir sind in der Endzeit und stehen vor der größten Veränderung aller Zeiten. Voraussichtlich bis Herbst … werden sich einige unserer Wünsche erfüllen. Schon ab Anfang Sommer können wir mit den ersten natürlichen, unvermeidlichen transformierenden Turbulenzen rechnen. Dranbleiben und gut vorbereiten, heißt es jetzt. Neue Möglichkeiten tun sich auf und wir können bald unsere aufbauenden kreativen Ideen einsetzen. Dies war eine Botschaft vom Licht-Komitee Golden Spirit.

Gelobt sei Jesus Christus, die Heilige Gottes-Mutter Maria,

alle Engel und Heiligen unseres Kulturkreises,

welche uns beistehen! AMEN!

Halleluja!

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„Oh mein Herr und Meister, verleihe mir bitte die rechte Sichtweise, um allen Lebewesen die ihnen gebührende Ehre zu erweisen. Nur dann wird es mir möglich sein, den Heiligen Namen mit großer Freude zu chanten und all meine Sünden werden vergehen.“

(Aus dem Lied ‚Gurudeva! Krpa-bindu diya’ – Srila Bhaktivinoda Thakur)

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Gott ist der Urquell aller Eigenschaften in absoluter Form

und Vollkommenheit; alles was in der materiellen Welt

existiert, sind Projektionen und relative Realitäten.

Liebe Freunde,

Meine heutige Botschaft ist sehr simpel: Niemand ist von der Verehrung Gottes durch Bhakti-Yoga ausgeschlossen, und niemand ist von der Liebe Gottes ausgeschlossen. Ohne Vorbehalt, ohne irgend eine Qualifikation vorauszusetzen, vereinte Sri Caitanya Mahaprabhu Menschen verschiedener Religionen und sozialer Schichten im Yuga-Dharma, dem sankirtana – im gemeinsamen Singen der Namen Gottes, mit der gemeinsamen Vision des neuen Zeitalters, eine gemeinsame Manifestation einer göttlich-universellen Kultur auf Erden zu schaffen. Werden die Diener/Innen Gottes den Kampf ums Überleben auf der Erde gewinnen und die gemeinsame Manifestation dieser göttlich-universellen Kultur auf Erden schaffen können? (Ähnlich wie die Bienenvölker, welche auf der Erde bereits vom Aussterben bedroht sind. Einstein sagte voraus: „Wenn die Bienen sterben, sterben danach auch die Menschen".) Schaffen wir es ? Die Antwort findet Ihr in folgender Geschichte:

„Ein alter Cherokee-Indianer sitzt mit seiner kleinen Enkelin am Lagerfeuer. Er sagt: „Im Leben gibt es zwei Wölfe, die miteinander kämpfen. Der erste ist Hass, Misstrauen, Feindschaft, Angst und Kampf. Der zweite ist Liebe, Vertrauen, Freundschaft, Hoffnung und Friede.“ Das kleine Mädchen schaut eine Zeit lang ins Feuer und fragt dann: „Welcher Wolf gewinnt?“ Der alte Indianer schweigt ... Nach einer Weile sagt er: „Den, den du fütterst …!“

Wenn ich Kollegen und Kolleginnen (Prediger/Innen, Botschafter des Lichtes, Lichtarbeiter/Innen) zuhöre oder ihre Artikel lese, so könnte man meinen, dass die Welt kurz vor dem Untergang steht und das Armageddon bevorstehe. Es gibt nur wenige Optimisten zur Zeit. Gerade jetzt in der Endzeit ist es aber wichtig, auf Gottes Plan zu vertrauen, und dieser Plan hat nichts mit Zerstörung und Untergang der Gottesdiener und Lichtarbeiter/Innen zu tun. Nur diejenigen, welche sich freiwillig von der Gnade und Liebe Gottes trennen, werden alles verlieren und untergehen. Alle anderen Seelen, welche mit freiem Willen ausgestattet sind und den „Wolf der Liebe, des Vertrauens, der Freundschaft, der Hoffnung und des Friedens“ füttern, werden das Leben gewinnen, im Diesseits wie im Jenseits. Mit Jenseits meinen wir Gottgeweihten das ewige Leben in höheren Dimensionen oder in der Spirituellen Welt. Gottgeweihte sterben nicht, sie wechseln lediglich ihre Form, lassen ihre sterblichen Hüllen zurück und kehren heim, zum ewigen Leben im Königreich Gottes. Wir nennen das Heimgang und das ist ein sehr freudiges Ereignis. Wir wissen schon jetzt, dass nur wenige es schaffen werden. So wie nur 10 % der Puppen es schaffen, sich zu Schmetterlingen zu entwickeln - und 90 % der Puppen sich zu Motten entwickeln, so ähnlich verhält es sich auch mit der Entwicklung des Gottesbewusstseins auf Erden. Es werden nur wenige sein, die sich zu schönen Schmetterlingen der Gottesliebe entwickeln. Die Mehrzahl bleibt in der Grauzone und Dunkelheit des Motten-Daseins gefangen. Trotz allem sollten wir darauf vertrauen, dass Gott uns vor dem Abstieg und der Dunkelheit bewahren kann. Jesus hat gebetet:

„Vater, ich bitte dich nicht, dass du die Sorgen des Alltags und die Konflikte aller Art aus der Welt nimmst, sondern dass Du Deine Gottgeweihten vor dem Bösen bewahrst.“

Das ist die Essenz, liebe Brüder und Schwestern. Bhakti-Yoga bedeutet nicht, dass wir um materielle Segnungen, Gesundheit oder andere Vorteile bitten; sondern wir wünschen uns nur, vor dem Bösen beschützt zu sein. Wir sind in dieser Welt, aber nicht von dieser Welt, wir sind nur Gast auf Erden und wir können nichts mitnehmen bei unserem Heimgang. Einmal werden wir heimgehen dürfen und dieser Gedanke macht uns frei, friedlich und glücklich. In der Zwischenzeit verschwenden wir unsere kostbare Zeit nicht mit Sorgen und Gram, sondern füllen unsere Gedanken mit Zuversicht und Hoffnung. Die Menschen, welche sich von Gott abgewendet haben und den Vertretern der Lügen und der Dunkelheit Glauben schenken, sind selbst für ihre Angst und ihre Konflikte verantwortlich. Wir erleben nur das, was wir zulassen. Wenn wir uns völlig auf die Liebe und Barmherzigkeit Gottes konzentrieren, wird unser Bhakti-Yoga-Prozess den gewünschten Frieden bringen, und das schon auf Erden, und nicht erst nach unserem Heimgang. Welchen Wolf füttern wir täglich? Füttern wir unser Bewusstsein mit den beunruhigenden Mainstream-News oder mit den Worten Lord Chaitanya Mahaprabhu's, bzw. Jesus Christus? Heute dachte ich mir: „Soll die Welt doch zur Hölle gehen … solange ich mir selbst treu bleibe. Solange ich selbst den Wolf der Liebe und des Friedens füttere, ist die Welt für mich in Ordnung.“ Wir sind doch nicht für die Fehler und den Mangel an Vertrauen unserer Mitbürger verantwortlich. Jeder ist selbst verantwortlich und schuld an seiner Destination, die entweder der Himmel oder die Hölle sein wird. Wir können nur durch unser gutes praktisches Beispiel für andere Menschen dienlich sein. Versuchen wir nicht, andere zu überzeugen, denn sie werden uns nicht zuhören.

Solange die schlafenden Massen den „Wolf der Lügen“ füttern, 

werden sie die Wahrheit nicht erkennen wollen.

Auch wenn die Mehrzahl der Menschen zu Zeit den “Wolf der Lügen“ füttert und sich selbst aufgibt …, ist es unsere Pflicht, weiterhin unserem Credo zu folgen und Gutes zu tun, die Wahrheit zu fördern und den Samen der Liebe zu säen, wo die Erde fruchtbar ist. Das ist unsere einzige Aufgabe. Mit Hass, Feindschaft, Bosheit, Lügen und Konflikt haben wir nichts am Hut. Gott ist die Liebe und wir sind Seine Geliebten und Liebenden zugleich. Lasst uns die Liebe auf dem Bhakti-Yoga-Pfad feiern und jeden Tag aufs Neue lobpreisen, indem wir der barmherzigen Anweisung von Lord Chaitanya Mahaprabhu folgen und die Heiligen Namen des Herrn lobpreisen. Harinam-Sankirtan ist die einzige Medizin für uns, welche uns dazu befähigt, den „Wolf des Friedens“ zu füttern - in dieser unfriedlichen Zeit. Weinen wir um nichts in dieser Welt des Unfriedens. Weinen wir nur um die verlorene Zeit, in der wir den falschen Wolf gefüttert haben. Füttern wir ab nun nur noch den richtigen Wolf, damit er kräftig und stark wird, damit er dieses letzte Endspiel gewinnt … Ein bisschen Vertrauen und Geduld sollten wir schon mitbringen auf diesem Bhakti-Yoga-Pfad der Freude und Hingabe zu Gott.

Sieg der Liebe und des Friedens!

Kirtaniya Sada Hari!

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"Du bist größer als du denkst, du bist großartig und du

bist die Hoffnung des Planeten in einem großartigen System,

das von der Liebe Gottes erfüllt ist.“ - Kryon

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Musik-Theorie - Die Fundamente des Raga-Systems

Sa Re Ga Ma Pa Dha Ni Sa

Do Re Mi Fa So La Si Do

Die kosmischen Zusammenhänge:

Sa/kama/Mars – Re/ prana/Sonne – Ga/buddhi/Merkur –

Ma/kama-manas/Saturn – Pa/aura-atma/Jupiter – Dha/buddhi-manas/Venus - 

Ni/astral-linga/Mond

Liebe Freunde,

Was sind die Gemeinsamkeiten des Indischen Notensystems mit dem Westlichen? Ich musste Musikseminare besuchen, um einigermaßen die Noten-Blätter westlicher klassischer Werke lesen zu können. Zuerst lesen wir üblicherweise ein Notenblatt, bevor wir es singen oder mit einem Musikinstrument spielen. Ich probierte Klavier, Flöte, Gitarre und weil mir das Notenlesen zu kompliziert erschien, spielte ich fast nur noch nach Gehör. Später lernte ich vor 30 Jahren in Zürich bei einem Indischen Professor Singen und Spielen auf dem Harmonium und der Tanpura. Ich bemerkte schon am ersten Tag im Musikunterricht in der Gruppe, dass ich mir im Indischen Notensystem leichter tat, die Noten zu lesen und zu singen. Der Professor unterrichtete uns den klassischen Nord-Indischen Ragastil und wir fanden es lustig, dass wir zuerst nur über die erste Note Sa sprachen und er uns auf allen Oktaven diese eine Note vorsang und mit Harmonium begleitete.

Als Hausaufgabe sollten wir dann diese Note Sa so oft wie

möglich singen und uns einprägen.

Bei den nächsten Unterrichtseinheiten gingen wir alle Noten durch, bis wir schließlich alle singen und identifizieren lernten. Es war gar nicht so einfach, wenn er uns bat, die Augen zu schließen und die Noten zu erraten, die er sang und spielte. Natürlich braucht es Zeit, sich die verschiedenen Tonleitern einzuprägen, denn jede einzelne Taste auf dem Harmonium kann mit der Note Sa beginnen, und dann muss man wissen, welche Tasten/Saiten in Folge korrekt angeschlagen werden müssen, um die Tonleiter zu treffen. Er beruhigte uns und meinte, dass es nicht notwendig ist, die Tonleitern stur auswendig zu lernen. Gemäß unserer Stimmlage wählten wir die Oktaven und auch die passende Tonleiter aus, um einen Raga zu singen. Wir hatten in unserer Gruppe Harmonium, Violine, Querflöte, Tablas, Khola, Zimbeln und Tanpura. Bevor wir ein Musikstück gemeinsam spielten, prüfte er jeden einzelnen Sänger vorab, ob wir unsere Hausaufgaben gemacht hatten. Erst wenn jeder Ton passte, durften wir gemeinsam Bhajana/Kirtan machen. Zuerst ging es unserem Lehrer um den Gesang, die Tonlage, die richtige Aussprache des Bengali oder Sanskrit und um das Verständnis des Gesungenen. Wir sollten bei jedem gesungenen Wort wissen, worum es eigentlich geht. Erst wenn man ein heiliges Lied von A – Z versteht, kann man seine Liebe und Hingabe mit einbringen und es zur Freude Radha-Krishna’s vor dem Altar singen. Geübt wird nur im Musikzimmer. Zweitens ging es ihm um unser technisches Verständnis und die richtige Anwendung der Instrumente. Er lehrte uns auch das richtige Stimmen der Instrumente. Oft probten wir tagelang ein einziges Stück, bevor wir es vor Publikum auf der Bühne oder vor dem Altar gemeinsam präsentierten.

Mit der Stimmbildung braucht es Geduld, denn wer

2 Oktaven rein singen möchte, braucht Zeit und Übung.

Unser Musikprofessor inspirierte uns, zuerst alle tiefen Töne ordentlich zu singen und Schritt für Schritt zu den nächst höheren Tönen vorzudringen. Das war harte Arbeit. Er war streng und wenn wir brav übten, sang er uns zur Belohnung unseren Lieblingsraga: Vasant-Raga oder den Regen-Raga vor … hahaha, wir huschten dann zum Fenster und warteten auf den Regen. Er erklärte uns, dass jeder Raga eine Persönlichkeit repräsentiert. Also war es wichtig, die Töne auch klar und rein (ohne Vergehen) zu singen, um die betreffenden göttlichen Persönlichkeiten herbeizurufen. Nein, das hat nichts mit Schamanismus oder Geisteranbetung zu tun. In der Vedischen Musik-Wissenschaft ist alles persönlich und hat seinen Ursprung in Gottes heiligem Reich. Während dem Singen kommt es auf das richtige Hören an und wenn jemand ein perfektes Gehör entwickelt, kann er/sie die Spiele des Höchsten Herrn im Inneren wahrnehmen. Wenn man ohne Vergehen die Heiligen Namen Gottes singt, erscheint Radha Krishna persönlich auf unserer Zunge und tanzt. Das ist das A und Omega, das süße Geheimnis des Vedischen Gesangs.

Gottgeweihte singen für Radha Krishna’s Freude.

Das Publikum, die Hörer und Zuschauer so eines Konzerts haben Teil am Gottesdienst, denn sie hören (oder singen mit) die Lobpreisungen und die Glorifizierung von Radha Krishna, Nitai Gauranga und anderen ewigen Gefährtinnen aus der spirituellen Welt. Unser Professor war ein Vrajavasi, also ein Einwohner von Vrindavana und er reiste um die Welt, um seinen Schülern/Innen das Singen für Radha-Krishna beizubringen. Er unterrichtete uns die 10 Grund-Ragas (Thaats) und einige Variationen daraus. Es gibt 10 Gruppen: Asavari (Aeolian Tonleiter) S R g m P d n S’, Bhairava (None) S r G m P d N S’, Bhairavi (Phyrgian) S r g m P d n S’, Bilavala (Ionian) S R G m P D N S’, Kafi (Dorian) S R g m P D n S’, Kalyana (Lydian) S R G M P D N S’, Khammaja (Mixolydian) S R G m P D n S’, Marwa (None) S r G M; P D N S’, Purvi (None) S r G M P d N S’, Todi (None) S r g M P d N S’.

Sa und Pa sind die beiden Noten, welche nicht verändert werden.

Die Note D welche im westlichen System erniedrigt wird, und dann so aussieht: Db - wird im Nord-Indischen-Raga-Notensystem als kleines r geschrieben. Hier eine Gegenüberstellung der westlichen und Indischen Musiknoten:

C  Db  D  Eb  E   F    F#  G  Ab  A  Bb  B

S   r     R   g   G   m   M  P   d   D   n   N

Die Melodien der Indischen Musik können niemals verstanden werden, ohne sich mit Raga zu beschäftigen. Raga ist die männliche Bezeichnung und Ragini die weibliche. Zum allgemeinen Beschreiben verwenden wir die männliche Form. Ragas sind melodische Formen, welche ästhetische Werte vermitteln. Thaats sind die Tonleitern ohne diese ästhetischen Werte. Sie haben keinen ‚Flow’ (Fluss) und keine spezifischen Charakteristiken. Ragas, haben einen speziellen ‚Flow’, Merkmale, Charakteristiken, Eigenheiten und Emotionen. Sie haben sogar Jahreszeiten und Zeiten am Tag oder in der Nacht, wo sie gesungen werden. Es gibt daher auch fixe Regeln für diese Melodien, welche als Raga gelten sollen.

Ein Raga muss mindestens 5 Noten haben.

Ein Raga darf nicht zwei Formen der aufeinander folgenden

Note zusammen haben.

Ein Raga muss Sa haben.

Ein Raga muss Re oder Ga, oder beide haben.

Ein Raga muss Ma oder Pa, oder beide haben.

Ein Raga muss Dha oder Ni, oder beide haben.

Ein Raga muss einen angenehmen Klang haben.

In jedem Raga gibt es einige Eigenschaften, die gemeinsam genutzt werden. Aroha: Der Raga in Tonleiter-Form in aufsteigender Richtung; Avaroha: Der Raga in Tonleiter-Form in absteigender Richtung; Svarupa (auch Pakkad genannt): Der allgemeine Fluss und das Schlagwort des Raga; Jati: Die Kaste des Raga. Dies wird durch die Anzahl der Noten in der Aroha und der Avaroha bestimmt. Fünf Noten werden audava genannt, sechs Noten sadava, sieben Noten sampurna. Wenn ein Raga fünf Noten in die aufsteigende Richtung hat und sieben Noten in die absteigende Richtung, wird er „audava-sampurna“ genannt. Vadi: Das ist die wichtigste Note (Sonant) im Raga. Samvadi: Das ist die zweitwichtigste Note (Consonant). Das ist meistens immer eine vierte oder fünfte Note nach dem Vadi. Bhava: Die Harmonie zwischen dem Vadi und dem Samvadi zeigen, wie sie miteinander in Beziehung stehen. Prahar: Das ist die Zeit, wann der Raga gesungen wird. Prahars werden aus den vierundzwanzig Stunden eines Tages abgeleitet, die zu gleichen Teilen in acht Abschnitte mit drei Stunden pro Stück unterteilt sind. Das erste Prahar ist von 12 bis 3 Uhr morgens. Schauen wir uns den Raga  Bhairava an, um seine Eigenschaften zu verstehen.

Aroha: S G m P m P d N d S’

Avaroha: S’ N S’ d N d P m P d P G m r S

Svarupa: P G m G r S

Jati: Sadava – Sampurna

Vadi: r

Samvadi: d

Prahar: zweiter Prahar (6 Uhr bis 9 Uhr morgens)

Bhava: S bis P

Wenn wir diesen Raga untersuchen, stellen wir fest, dass alle Regeln erfüllt sind. Es hat auch keine chromatische Formen, weil es 6 Noten aufwärts und sieben Noten abwärts gibt. Der Vadi ist r und der samvadi ist d, wobei d die perfekte folgende fünfte Note nach r darstellt, ähnlich zu r nach d ist die Folge von S nach P. Hier gebe ich Euch noch den Raga Malkauns als Beispiel der zum Bhairavi Thaat gehört und um Mitternacht gesungen wird. Der Raga wurde ursprünglich konzipiert, als Parvati den Raga sang, um Lord Shivas Zorn zu beruhigen. Wir werden nun den Gesang studieren, der in diesem Raga verwendet wird: "Om Namo Bhagavate Vasudevaya". Bevor wir uns den Gesang ansehen, schauen wir uns das Raga-Profil an: Aroha: S g m d n S’ – Avaroha: S´ n d n d m g m g S `n S – Jati: Audava-Audava – Vadi: m – Samvadi: S – Swarupa: `n S g m g S `n S `d `n S – Prahar: 7 (9 PM bis 12 AM - nachts). Das ist ein sehr einfacher Gesang. Beachtet, wie stark “ma” ist in diesem Raga. Es gibt viele Formen der Notation, aber die hier vorgestellte ist die Bhakkhande-Notation für den Asthayi im sechzehn-Matra-Zyklus, der als Tintal bekannt ist:

X                   2                  0                    3

1  2    3    4     5    6   7    8  9  10   11    12   13 14  15  16

m  -   d   m    g     S   S    g  `n  `n   S    g   g  m  m  -

o om  na mo bha ga  va  te  e  va  su  de va  a  ya  a

Hier der Antara:

X                  2                  0                   3

1   2    3   4    5    6   7   8   9   10   11   12  13  14  15  16

m  -   d   n   S´     S´  S´  S´  n   n    d    n   d    -  m   -

o  om na mo bha ga va te   e  va  su  de  va  a  ya  a

Ein weiterer geringfügiger Unterschied zu Matra 7, der dem Antara jedoch Würze verleiht (statt S´nimmt man g´):

X                 2                   0                  3

1   2   3   4    5     6   7   8   9  10   11   12  13  14   15  16

m  -   d   n    S´    S´  g´  S´  n   n   d    n   d   -    m   -

o  om na mo bha ga va te  e   va  su  de va  a   ya  a

Da dies ein einfacher Gesang ist, können wir neu festlegen, wie oft wir die Antaras in Verbindung mit dem Asthayi verwenden. Dies macht in der Tat Spaß beim Lernen von Songs mit verschiedenen Melodien, trotz der Komplexität. Welches Lied wir auch gewählt haben, lernen wir es am besten solange, bis es perfekt klingt. Spielen und singen wir diese Lieder genau und im richtigen Tempo. Übrigens: Man verwendet bei den klassischen Ragas keine Akkorde. Wer unbedingt welche dazu spielen will, kann seine Ragas – sobald sie leicht von der Hand gehen, mit passenden Akkorden nach und nach ergänzen. Denken wir daran, dass es auch wichtig ist, Tala-Wissen (Rhytmus) aufzubauen und es hier mit einzubeziehen.

Der Fokus beim Spielen des Harmoniums liegt auf der Mutter der Musik, der Melodie. Wenn wir jedoch die Mutter der Melodie studieren, müssen wir auch den Vater der Musik verstehen und schätzen, der als Rhythmus bekannt ist.

Die rhythmische Form der Indischen Musik ist das Tala. In der Indischen Musik gibt es im Allgemeinen drei Elemente. Die Elemente sind die Melodie, die ‚drone’ und der Rhythmus. Die Melodie wird von einem Instrument aus Sushir Vadya (geblasene Luft), Tantri Vadya (gezupfte Saiteninstrumente) und Vitat Vadya (geblasene Instrumente) geliefert. Diese drei Instrumente haben die Fähigkeit, Indische Melodiemodi zu spielen, die als Ragas bekannt sind. Das zweite Element ist die ‚drone’. Die ‚drone’ ist eine einfache Note, die ständig gehalten wird. Die Funktion der ‚drone’ besteht darin, eine konstante Tonhöhe bereitzustellen. Dies hilft Sängern, ihre Tonlage zu finden. Drones werden in der Instrumentalmusik entweder von einem Drone-Instrument oder im Melodieinstrument selbst gefunden. Die Tanpura und die Sruti-Box sind die am häufigsten verwendeten Instrumente, um als ‚drones’ zu fungieren. Das letzte Element ist der Rhythmus.

Das richtige Wort für Rhythmus ist Tala.

Dies kommt vom Hindi-Wort "tali" und bedeutet "klatschen". Westliche Musik beschreibt den Rhythmus in Maßen. Zum Beispiel kann jede Messung in einem Song vier Beats haben. In der indischen Musik beschreiben wir Rhythmus als Zyklen. Ein Stück kann in einem Rhythmus von 16 Zyklen erfolgen. Lasst uns die Elemente des Tala untersuchen. Das Tala kann am besten als ein im Uhrzeigersinn gelesener Einheitskreis betrachtet werden. Der Anfang des Kreises zeigt den Beginn des Zyklus an. Jeder Zyklus hat Beats. Das Indische Wort für Beat ist Matra. Ein Zyklus hat eine feste Anzahl von Matras. Das erste Matra, die den Beginn des Zyklus anzeigt, ist als Sam bekannt. Konventionell wird der Sam durch ein "X" dargestellt. Der Kreis wird also durch Maßnahmen geteilt, die als Vibhag bezeichnet werden. Das westliche Konzept sieht vor, dass jeder Takt eine gleiche Anzahl von Schlägen trägt. Zu beachten ist bei den Ragas:

Vibhags hingegen können die gleiche Anzahl von

 Matras enthalten oder nicht.

Da es 16 Matras und vier Vibhags gibt, können wir davon ausgehen, dass jeder Vibhag (4/4-Takt) vier Matras hat, 1 + 4 = 5. Matra 5 startet den zweiten Vibhag. 5 + 4=9. Matra 9 startet den dritten Vibhag. 9 + 4 = 13. Matra 13 startet das letzte Vibhag. Nach Matra 16 wiederholt sich der Zyklus. Ein abgeschlossener Zyklus ist als Avartan bekannt. Wenn wir die Matras alle zusammenzählen, ergibt es 16 Matras.

Bei der Beschreibung von Talas wird eine klatschende oder winkende Konvention verwendet. Die Sam- und Akzentnummern erhalten Klatschen. Daher sind die Sam- und Akzent-Nummern als Talis bekannt. Beim Rezitieren der Talas wird die Matra des Tali mit einem Händeklatschen gegeben. Die Nullzahl hat keinen Akzent. Es wird als leere gewichtete Matra betrachtet. Die Matras mit der Zahl Null sind als Khalis bekannt. Khalis erhalten eine Handbewegung. Dies ist der am meisten akzeptierte Ansatz zur Beschreibung von Talas. Durch die Anzahl der Matras in einem Tala kann normalerweise eine allgemeine Annahme des Flusses gemacht werden. In der Indischen Musik diskutieren wir die Klassifizierung der Tala-Länge unter Berücksichtigung ihrer Vielfachen.

Normalerweise erlaubt diese Klassifizierung viele Ersatztalas für dieselbe Zusammensetzung. Die Klassifizierung des Tala wird als Jati bezeichnet. Jati kommt wörtlich vom Hindi-Wort und bedeutet "Kaste". Tisra Jati bedeutet, dass die Tala einen Zyklus mit einem Vielfachen von drei Matras hat. Catastra Jati zeigt ein Vielfaches von vier Matras an. Khanda Jati gibt ein Vielfaches von fünf Matras an. Misra Jati zeigt ein Vielfaches von sieben an, und der seltene Sankirna Jati zeigt ein Vielfaches von neun an. Normalerweise würde sich eine Zahl mit Mehrfachauswahl für Jatis für einen höheren Jati entscheiden. Die einzige Ausnahme sind zwölf-Matra-Sätze. Primzahlen werden nach dem nächsten Jati benannt. Zum Beispiel wird eine elf-Matra-Tala als Khanda Jati klassifiziert, weil 10 ein Vielfaches von 5, am nächsten ist.

Am besten ist es, die Bhatkhande Notation zuerst zu lesen,

wobei die erste Zeile mit den roten Nummern

die Tala-Einsätze signalisieren.

Das Sam ist mit dem X markiert, die nachfolgenden Akzente oder Talis werden durch ihre Nummern in der Reihenfolge gekennzeichnet, und das Khali, das Deaktivierungszeichen, wird durch eine 0 dargestellt. Die zweite Zeile beschreibt die Matra-Nummern. Sie beschreiben nur die Positionen innerhalb der beschriebenen Kreise. Die dritte Zeile ist die Zeile mit der Melodie unter Verwendung des Sargams. Dies sind die Noten, die wir tatsächlich auf dem Harmonium oder einem anderen melodischen Instrument spielen. Die vierte Zeile enthält den Text, den wir singen. Im Fall, dass jemand nicht viel Erfahrung beim Spielen des Harmonium oder einem anderen Instrument hat, ist anzunehmen, dass es schwierig ist den Rhythmus zu finden. Das besten ist dann, den Sargam zu lesen und dann zu spielen, während man den Liedtext singt zur gleichen Zeit. Am Anfang sollte man also wirklich ganz langsam vorgehen, und es gibt keine Eile. Langsam wird man an Geschwindigkeit beim Singen zunehmen, während man die Noten spielt. Es gibt etliche Noten für die Ragas auch online zu finden, oder im Musik-Fachhandel. Jetzt wünsche ich Euch viel Erfolg und Freude beim Singen und Spielen der Indischen Ragas!

Möge Euch Saraswati, die Göttin des Gesangs und der Tonkunst segnen 

und Euch viel Geduld beim Üben schenken!

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Sri Radhika – Stava

‚Lobpreisung von Sri Radha’ – von Srila Rupa Gosvami

Liebe Freunde,

Für das folgende Lied ‚Sri Radhika-Stava’ singe ich den Bimphalasi Raga (KAFI THAAT) und gleich anschließend den Hare-Krishna-Maha-Mantra mit der gleichen Melodie. Dies ist der oft gesungene Raga zur Verehrung und Lobpreisung der göttlichen Spiele Srimati Radhikas, der die ekstatische Natur der Zeit in der Mitte des Nachmittags beschreibt, kurz bevor die Dämmerungs-Ragas (Sandhya-Pradasa-Ragas) stattfinden. Jede Kunstrichtung und Wissenschaft stammt ursprünglich von den Veden ab. Die Quellen, die der vedischen Hochkultur zugänglich waren, sind auch heute noch zugänglich! Es gibt eine Vedische Wissenschaft namens Gandharva-Vidya: „Musik“, wörtlich: „das von den Gandharvas“ überbrachte Wissen“; Gesang, Beherrschung von Instrumenten, Raga-Tonkunst mit der Stimme oder mit Instrumenten, Komposition, Improvisation und systematische Variation von Grundmelodien. Der KAFI THAAT entspricht der westlichen DORIAN-Tonleiter. Man kann dieses Lied aber auch in einer anderen Melodie singen, ganz wie man möchte. Der Text geht wie folgt:

radhe jaya jaya madhava-dayite

gokula-taruni-mandala-mahite (refrain)

Oh Radha! Geliebte von Madhava! Gepriesen seist Du, der Du von allen jungen Mädchen in Gokula verehrt wirst.

damodara-rati-vardhana-vese

hari-niskuta-vrnda-vipinese (1)

Oh Königin des Vrinda-Waldes! Durch Deine wunderschöne Erscheinung und Deine kunstvolle Art Dich zu kleiden, lässt Du die Liebe und Zuneigung von Sri Damodar ständig ansteigen.

vrsabhanudadhi-nava-sasi-lekhe

lalita-sakhi guna-ramita-visakhe (2)

Oh Du unvergleichlicher Mond, der Du aus dem Ozean Vrishabhanus aufgestiegen bist! Oh Freundin Lalitas! Oh Du, die Du aufgrund Deiner bezaubernden Eigenschaften das Vertrauen Vishakhas gewinnst!

karunam kuru mayi karuna-bharite

sanaka-sanatana-varnita-carite (3)

Oh Du, die Du voller Barmherzigkeit bist! Dein erhabener Charakter wird von großen Weisen wie Sanaka und Sanatan besungen. Bitte sei barmherzig mit mir.

Jay Sri Radhe!

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vrndavana ramya-sthana, divya-cintamani-dhama,

ratana-mandira manohara

abrta kalindi-nire, raja-hamsa keli kore,

tahe sobhe kanaka-kamala

Liebe Freunde,


Heute, am 7. Mai ist _Varuthini Ekadasi, und deshalb gibt es bei mir Dauerkirtan. Hier gibt es für Euch wieder eine Kostprobe aus meinem 'Bhajana-Bunker'. Das folgende Lied stammt aus dem Sri Gaudiya Bhajana Dipika-Liederbuch. Ich verwende hierfür den ASAVARI-Raga, der morgens und vormittags gesungen wird:


Vrndavana Ramya-Sthana – Srila Narottama dasa Thakura

Die transzendentale Wohnstätte Vrindavana ist ein wunderschöner Ort und besteht aus göttlichen Berührungssteinen. Dort finden sich wunderschöne Tempel aus Juwelen. Der Fluss Yamuna (Kalindi) fließt auf diesem transzendentalen Land und Schwäne wie Raja-Hamsa spielen in diesem Wasser. Es gibt eine wunderschöne goldene Lotusblume mit hundert Blütenblättern im Wasser dieses göttlichen Flusses.

tara madhye hema-pitha, asta-dale bestita,

asta-dale pradhana nayika

tara madhye ratnasane, bosi’ achen diu-jane,

syama-sange sundari radhika

In der Mitte dieses Lotus befindet sich eine goldene Plattform, die von acht Blütenblättern umgeben ist. Auf diesen acht Blütenblättern befinden sich acht Hauptsakhis. Das göttliche Paar Lord Syama und die schöne Radhika sitzen zusammen auf einem juwelenbesetzten Thron auf dieser goldenen Plattform.

o-rupa-lavanya-rasi, amiya podiche khasi’,

hasya-parihasa-sambhasane

narottama-dasa kaya, nitya-lila sukha-maya,

sadai sphuruka mora mane

Die Schönheit und Süße der Formen von Sri Radha und Govinda während ihrer Gespräche, die von Lächeln und Lachen erfüllt sind, strahlt Nektarschauer aus. Narottama dasa sagt: "Mögen sich diese ewigen göttlichen Spiele, erfüllt von transzendentaler Freude, sich für immer in meinem Herzen manifestieren.“

Hare Krishna!

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Kirtaniya Sada Hari!

Chantet unaufhörlich die Namen und Herrlichkeiten des Herrn!

Das Singen wird bei den Gaudiya Vaisnavas Kirtan genannt!

Liebe Freunde,

Heute möchte ich Euch dazu inspirieren, Kirtan zu machen. Ich singe täglich mit dem Gesangsbuch ‚Sri Gaudiya Bhajana Dipika. Hier eine Kostprobe von mir für Euch zum Mitsingen: der Pancha Tattva Maha Mantra ‚Jaya Sri-Krishna-Caitanya Prabhu Nityananda Sri-Advaita Gadadhara Srivasadi-Gaura-Bhakta-Vrinda’ und der Hare Krishna Maha Mantra: Hare Krishna Hare Krishna Krishna Krishna Hare Hare – Hare Rama Hare Rama Rama Rama Hare Hare.

Den Hare-Krishna-Maha-Mantra kann man mit sämtlichen Melodien singen, die passen. Man kann eine Bhajana-Band gründen und den Gesang mit Flöten, Geigen, Klavier, Orgel, Akkordeon, Harmonium, Tablas (Trommeln), Tambura (Saiteninstrument), Kholas (Bengalische Trommel), Zimbeln, Ukulele, Gitarre, Banjo, Laute, etc. begleiten. Ich spiele und singe am liebsten Ragas im Nord-Indien-Stil am Harmonium. Wichtiger als die instrumentale Begleitung ist unsere Liebe und Hingabe beim Singen der Gebete und Lieder. Diese Gebete und Lieder der Gaudiya Vaisnavas stammen von Rupa-anuga-Acaryas der Gaudiya Vaisnava-Schülernachfolge in der Linie von Lord Chaitanya Mahaprabhu. Dieses Liederbuch kann nicht mit jenen weltlichen Liederbüchern verglichen werden, die es auf dem Markt zu kaufen gibt (worin es keine Hingabe zu Gott gibt und welche voll von Irrtümern sind).

In diesem Liederbuch der Gaudiya Vaisnavas

wird über den Namen, die Form, die Eigenschaften

und Spiele der Höchsten Persönlichkeit Gottes gesungen.

Und es werden die ewigen Gefährten Gottes glorifiziert.

Beim Singen dieser heiligen Lieder wird unser schlummerndes Gottesbewusstsein geweckt und wieder belebt. Alle Autoren dieser heiligen Lieder sind Vaisnava-Poeten. Jene Musiker, welche keine Gottgeweihten sind, singen nur nicht-authentische Lieder, welche Gott nicht erfreuen können. Wenn wir unsere Lieder für Gottes Freude singen und um Ihn zu glorifizieren, wird das ‚Bhajana’ oder ‚hingebungsvoller Dienst’ genannt. Die Verse, welche rezitiert werden, sind dazu gedacht, die Sinne Gottes zu erfreuen. Die weltlichen Lieder hingegen befriedigen nur die eigenen Sinne oder die des Publikums. Das ist aber gegen die Prinzipien des Bhajana, der mit Hingabe zu Gott und dessen Freude gesungen wird.

Die Kompositionen der Gaudiya Vaisnavas schaffen die

Basis für transzendentale Liebe zu Gott.

Die Süße der Worte und die Sanftheit der Sprache, die ohne weltliche erotische Themen auskommt, beschreibt die Gemütszustände der ehelichen Liebe der Mädchen in Vraja. Das gibt es sonst nirgends in der Welt. Mögen unzählige Gottgeweihte inspiriert sein, diese Geschmäcker der göttlichen Liebe zu kosten. Jeder sollte den Nektar dieser schönen Lieder trinken um sein unzufriedenes Herz, das im Feuer der dreifachen materiellen Leiden brennt, zufrieden zu stellen. Diese Lieder sollen alle Menschen gleichermaßen inspirieren. Richtet Euch zu Hause ein Eck fürs Meditieren und Singen ein, oder stellt einen Altar auf, wo Ihr Heiligen-Bilder, spirituelle Bücher und Devotionalien stehen habt, die Euch beim Singen inspirieren. In der kleinsten Hütte ist Platz für ein paar spirituelle Bilder und Musikinstrumente. Ladet Familie, Freunde und Verwandte ein, um mit Euch Kritan zu machen. Es gibt mehr spirituelle Freude, wenn man gemeinsam musiziert und singt.

Alle Ehre sei den Gaudiya Vaisnavas!

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Hier meine Empfehlung zum Lesen in Deutsch und vielen anderen Sprachen:



Hier meine Einleitung zum Bhakti-Yoga:

Was ist Veda?

„Ich bin der Ursprung der Devas (Götter) und der

großen Rsis (Weisen), der allumfassende Urgrund,

den nicht einmal diese Suras (Lichtwesen) vollständig

zu begreifen vermögen. Sie alle sind aus meinem Sein

hervorgegangen, als geistige Schöpfungen, und von

ihnen stammen – über die Hierarchie der Dimensionen

mit zunehmender Verdichtung – alle Lebewesen

auf der Erde ab.“

(Krishna in der Bhagavad-Gita, 10.2/6b)

Liebe Freunde,

Mein Licht-Komitee Golden Spirit hat mir mitgeteilt, dass es an der Zeit für mich ist, alte Brücken abzubrechen und auf neuen Wegen zu wandeln, also weiterzuziehen. Wenn man mit alten Beziehungen oder Weggefährten keine Gemeinsamkeiten mehr hat und nur noch ein Hick-Hack das Gespräch beherrscht, ist es Zeit sich zu lösen. Man sollte ungesunde Situationen und geplatzte Träume (Zusammenarbeit mit ehemaligen Weggefährten) loslassen, indem man sich neu ausrichtet. Ihr habt sicherlich schon ähnliche Situationen erlebt, wo man einfach nur auf Unverständnis stößt, obwohl man selbst bereit war, alles zu geben und alles zu verzeihen. Unser höheres Selbst muss dann entscheiden, was gut für uns ist und wir empfangen Trost und Führung, wenn wir uns neu ausrichten. Das habe ich gemacht. Ohne Unterstützung zu erwarten, ohne überhaupt auf Dank zu hoffen für alle vergangenen Bemühungen, setzt man den neuen Schritt in Richtung Ungewissheit … aber befreit und voller Tatendrang!

Wir können unser Leben in Liebe und Freude gestalten,

und unserem einzigartigen Pfad hier auf der Erde folgen.

Wenn eine Klasse beendet ist, alte Beziehungen oder Weggefährten gehen, die Lehraufgabe gelernt wurde, so beginnt eine neue Stufe der Entwicklung. Es gibt dann keinen Weg mehr zurück. Wir leben im neuen Wassermann-Zeitalter und ich bin ein Kind dieser neuen Zeit, darum kann ich mich mit alten Bräuchen, starren Ritualen und veralteten Ansichten eben nicht anfreunden. Starre Strukturen, alte Dogmen und das Patriarchat (Unterdrückung der göttlich weiblichen Energie) ist immer noch sehr populär in diversen spirituellen Kreisen, was echte Zusammenarbeit für weibliche Wesen eben unmöglich macht. Man muss dann eben neue Verbindungen suchen, welche im Einklang mit dem göttlichen Plan sind und der heutigen Zeit entsprechen. Der Veda, das Wissen der Vedischen Kultur ist dennoch zeitlos und es ist eine Kunst, diese alten Weisheiten in unser neues modernes Leben zu integrieren. Das ist mein Ziel. Ich halte nichts von starren Regeln und Vorschriften, die die Freude im hingebungsvollen Dienst (im Vorgang des Bhakti-Yoga) völlig ausklammern und nur die Strenge und Härte der Regeln und Regulierungen gemäß Vaidhi-Bhakti-Sadhana favorisieren, welche nichts mit dem wahren Dharma (der spontanen Lobpreisung der Namen Gottes in liebender Hingabe, Freude und Ekstase) zu tun hat. Folgen wir also unserer Weisheit des Herzens, kommen wir auf den Boden der Realität zurück, geben wir frei, was nicht zu uns gehört und lassen wir die Energien fließen - zur Inneren Quelle. Sehen wir und würdigen wir den Kreis, der sich nun geschlossen hat, und wenden wir uns der Tür zu, die sich neu für uns öffnet.

Lassen wir neue Perspektiven zu, finden wir neuen Zugang zur inneren Weisheit, stärken wir unsere inneren Sinne, setzten wir gesunde Grenzen, sammeln wir Erkenntnisse und tiefere Einblicke, haben wir Mitgefühl statt Mitleid für die Sitzenbleiber und Nachzügler, die die Klasse wiederholen müssen (jene unfreien Geister, welche neu geboren werden müssen, um auf dem Pfad des Aufstiegs weitermachen zu können).

Jetzt kommen wir zum eigentlichen Punkt und stellen uns die Frage: Was ist Veda? Die klassisch altindischen Lehrgedichte, die Upanisaden, illustrieren das Thema „Was ist Veda“ mit einer berühmten Geschichte über den Weisen Uddalaka Aruni, der seinen Sohn Svetaketu unterwies. Als die Zeit kam, ihm den göttlichen Urgrund allen Seins zu erklären – wie aus dem Einen das Viele, aus dem Unsichtbaren das Sichtbare, aus dem Ewigen das Vergängliche entsteht -, sprach der Vater:

„Lieber Svetaketu, erkenne das Wahre, durch welches das Ungehörte gehört, 

das Ungedachte gedacht,das Unerkannte erkannt wird.“

„Ich verstehe nicht, was du meinst, Vater. Du sprichst in Rätseln.“

Da sprach der Vater: „Hole eine reife Nyagrodha-Frucht!“

Svetaketu rannte zum nahe gelegenen Banyanbaum, pflückte aus dem riesigen Gewirr von Ästen und Stämmen eine Feige und brachte sie zurück in die Strohhütte des Vaters.

„Diese Nyagrodha-Frucht enthält ein Geheimnis“, sprach der Vater. „Schneide sie entzwei und sage mir, was du siehst!“

„Ich sehe viele kleine Samenkörner!“

„Nun nimm ein Samenkorn, schneide es entzwei und sage mir, was du siehst!“

„Ich sehe nichts Besonderes.“

„Schau genau hin und erforsche das Geheimnis!“

Der Sohn schaute und dachte nach, aber fand nicht heraus, worauf sein Vater hinauswollte. Da sprach der Vater: „Mein lieber Sohn, du siehst nicht genau hin. In diesem Samenkorn befindet sich ein großer Banyanbaum – mit seinem Stamm und seinen Ästen und Nebenästen, die im Boden Wurzeln schlagen und dadurch selbst zu Stämmen werden. Aus diesem einen Samenkorn gehen tausend neue Früchte mit Millionen von neuen Samen hervor, aus denen wieder Bäume mit Tausenden von Früchten und Samen hervorgehen werden.“

„Lieber Vater“, antwortete Svetaketu, „jetzt, nachdem du das Geheimnis enthüllt hast, verstehe ich, was du meinst. Aber dennoch sehe ich keinen Baum im Samenkorn.“

Der Vater schwieg. Dann sprach er:

Wenn du wahrhaft weise bist, siehst du die Wahrheit überall, obwohl du sie nicht siehst.“

„Oh Vater, ich habe die heiligen Schriften studiert und die vielen Worte gelesen, und dennoch sehe ich die Wahrheit nicht.“

Abermals schwieg der Vater und sprach dann: „Mein lieber Sohn, so wie du das Samenkorn betrachtet hast, ohne den Baum zu sehen, so hast du die heiligen Schriften gelesen, ohne deren Sinn zu verstehen. Der Sinn ist in Gottes Worten verborgen wie der Baum im Samenkorn. Und so ist auch Gottes Energie im Universum verborgen. Sie wirkt überall, und es ist diese spirituelle Kraft (etam animanam), die du nicht mit den Augen sehen kannst, die diesen großen Banyanbaum aus dem winzigen Samenkorn wachsen lässt. Alles, was ist, entsteht aus dieser Kraft. Dieses Spirituelle (eso anima) ist die Grundlage von allem. Es ist die Seele der gesamten materiellen Schöpfung, es ist das Wirkliche – das, was Realität ausmacht, - es ist auch unser Selbst, und das bist du, oh Svetaketu:

Aitad atmyam idam sarvam, tat satyam,

 sa atma, tat tvam asi, svetaketo

Tat tvam asi. Das bist du.“

Liebe Freunde, nur ein Weiser kann wahrhaft sehen und erkennen, was sich in einem Samenkorn verbirgt. Genauso ist es mit unserer Beziehung zu Gott. Unsere Seele kennt bereits den Ungeborenen, den Ersten, den Schöpfer des Himmels und der Welt. Wir müssen einfach nur richtig hinschauen und sehen lernen, dann werden wir begreifen wie groß wir sind. Diejenigen die nur auf das unmittelbar Sichtbare starren, ohne sich um den Ursprung des Sichtbaren Gedanken zu machen, tappen völlig im Dunklen. Wissenschaft, Esoterik und Theologie dürfen sich nicht ausschließen, wie das in den vergangenen Jahrhunderten auf immer verhängnisvollere Weise geschehen ist. Wissenschaft, Esoterik und Theologie müssen sich zu einem Dreieck der Erkenntnis ergänzen, das heißt, sich gegenseitig bereichern, aber auch stützen und sich gegenseitig kontrollieren.

Das multidimensionale Weltbild vertieft die Wahrheitssuche.

Wir lehnen Halbwahrheiten und wissenschaftliche Einseitigkeit ab und haben mit religiösen Dogmatismen nichts am Hut. Das sind nämlich die drei größten Hindernisse der menschlich geistigen Entwicklung, welche auf verschiedenen Ebenen zu Gewalt, Korruption und Elitedenken führen. Im Kali-Yuga, unserem gegenwärtigen dunklen Zeitalter ist es nun an der Zeit, dass diese Hindernisse as solche erkannt und überwunden werden. Hier wenden wir uns dem vedischen Mysterienwissen zu. Glaube kann nicht diskutiert werden, wohl aber die Gründe, warum wir etwas glauben. Wenn wir die verschiedenen Weltbilder auf ihre Grundlage hin untersuchen und hinterfragen, werden wir feststellen, wie mangelhaft begründet und deshalb unglaubwürdig viele Annahmen sind, auf welche sich unsere heutiges „Wissen“ stützt. Wir müssen deshalb unsere Weltbilder grundlegend hinterfragen und uns einer wahren Quelle des Wissens zuwenden, um fündig zu werden. Wissenschaft und Religion, wenn sie ganzheitlich verstanden werden, ergänzen sich gegenseitig und führen zur Überwindung dieser Einseitigkeiten. Eine Verbindung von wissenschaftlichem und spirituellem Wissen ist notwendig, um die Wahrheit erkennen zu können.

Die Wiederkehr des Vedischen Wissens spielt

Zur Wahrheitsfindung eine essentielle Rolle.

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 Wie erreicht man die Perfektion ?

„Auch wenn man keinerlei spirituelle Praxis ausführt,

hat man die Perfektion erreicht,

sobald man beschließt, ganz Gott zu gehören.“

(Bhakti Sandarbha 304 – Srimad Jiva Goswami)

Liebe Freunde,

Ein Studium der Bhakti (liebevolle Hingabe) im Vorgang des Sadhana (Praxis des hingebungsvollen Dienstes) schließt immer Erfahrung und Verwirklichung mit ein. Was man liest und hört von der spirituellen Quelle, das lebt man auch in der Praxis als Gottegeweihte/r. Man liest und sieht gleichzeitig die Ausführung schon im Voraus. Das ganze Bild und das Verständnis eines Themas ergibt sich dann beim Üben und Praktizieren. Die erste Stufe im Sadhana ist das Vertrauen.

Nur wer starkes Vertrauen hat, kann Fortschritt machen!

Sraddha (Vertrauen) ist die wichtigste und erste Tugend auf dem spirituellen Pfad. Nur wenn Ihr echtes Vertrauen habt, lest Ihr meine Lektionen. Wenn Ihr kein Vertrauen habt, ist es nur verschwendete Zeit. Ihr wundert Euch wahrscheinlich, warum Jiva Goswami sagt, dass man die Perfektion schon erreicht hat, wenn man sich einfach nur dazu entschließt, Gott zu gehören. Es ist tatsächlich der schnellste Weg zu Gott, sich Gott hinzugeben und zu sagen, dass man Ihm gehört. Alle weiteren Schritte zur Perfektion folgen dann wie von selbst. Die höchste Persönlichkeit Gottes sitzt im Herzen und wartet nur darauf, dass wir uns an unsere Zugehörigkeit zu Ihm erinnern. Also wenn ich Euch jetzt daran erinnere, Vertrauen in Gott zu haben, dann ist das bereits die wichtigste Anweisung auf dem Weg zurück zu Gott. Alle Regeln und Regulierungen sind nur dazu gedacht, unseren Geist und unsere Sinne zu regulieren, damit wir uns besser an unsere ewige spirituelle Beziehung zu Gott erinnern können. Wenn wir unser Leben so gestalten, dass wir mit Dankbarkeit und Demut alle Geschenke Gottes empfangen, leben wir bereits im Herzen Gottes und werden gemäß unserer Hingabe die höchste Perfektion erreichen. Die höchste Perfektion ist die Liebe  zu Gott (prema), welche das unumstößliche Vertrauen (sraddha) zu Gott als Grundlage hat.

Nur wenn man absolutes Vertrauen in Gott und

Seine Stellvertreter/Innen, welche Botschafter/Innen

 Der Gottesliebe sind - hat, kann man alle

schlechten Gewohnheiten aufgeben und einen

höheren Geschmack entwickeln.

Ein Guru, Meister und Lehrer in der Schülernachfolge handelt wie ein Navigator, der uns die einzelnen Schritte zum Ziel zeigt und uns im spirituellen Wissen unterweist. Das Ziel ist Gott. Der Lehrer/die Lehrerin ist der/die Vermittler/In und betrachtet alle Menschen als Diener und Dienerinnen Gottes. Ein autorisierter Lehrer oder Meister wird Schüler nie als sein Eigentum betrachten, sondern ist stets unangehaftet, ohne ein materielles Motiv zu verfolgen, ohne den Wunsch nach Berühmtheit, Macht, Einfluss, Reichtum oder Prestige. Es gibt keinen Zwang und keine Gewalt beim Unterricht. Vedische Lehrer predigen den Vegetarismus (also Gewaltlosigkeit) nicht extra, denn Gottgeweihte, welche sich Gott zugehörig fühlen, verstehen von selbst, dass das gewaltsame Töten von unschuldigen Lebewesen das Todesbewusstsein unterstützt und nicht gottgewollt sein kann. Jemand der ernsthaft in Gottes Dienst steht und weiteren Fortschritt im Verständnis der Beziehung zu Gott machen will, wird anderen keine Gewalt und kein Leid zufügen. Das ist die Grundvoraussetzung für den weiteren Erfolg im Sadhana (im Vorgang der Praxis des hingebungsvollen Dienstes).

Srila Sanatana Goswami, eine unserer großen spirituellen Vorbilder und Autoritäten in der Schülernachfolge der Gaudiya Vaisnavas (Brahma Madhva Gaudiya sampradaya) hat ein Buch namens ‚Hari Bhakti Vilas’ geschrieben, welches alle wichtigen Regeln und Regulierungen in der Tempelverehrung enthält und auch das richtige Verhalten der Gottgeweihten untereinander beschreibt.

Wer sich inspiriert fühlt, kann mit Hilfe dieses Standard-Werkes für den hingebungsvollen Dienst sein Verhalten im Sadhana vervollkommnen. Im Buch ‚Nektar der Hingabe’ (Bhakti Rasamrta Sindhu) von Srila Rupa Goswami erfahren wir Details über die transzendentalen Spiele und Eigenschaften Gottes und Seiner ewigen Gefährten. Im Buch ‚Die Lehren Sri Chaitanyas erfahren wir wichtiges Grundlagen-Wissen über den Goldenen Avatar’Lord Chaitanya Mahaprabhu (1486-1532), welcher als verdeckte Inkarnation Gottes in Bengalen erschien, um die Sankirtana-Bewegung zum Chanten der Heiligen Namen Gottes einzuführen. Diese Sparte des Hinduismus ist monotheistisch. Seine Philosophie und praktischen Anweisungen für die Gottesverehrung vereinigen die Lehren aller 4 autorisierten Vaisnava-Autoritäten (Vaisnava-Acharyas: Sri Madhvacharya, Sri Ramanujacharya, Sri Vishnuswami und Sri Nimbarkacharya) im Hinduismus.

In vorchristlicher Zeit gab es im Hinduismus

eine monotheistische Richtung, deren berühmteste

Schrift die Bhagavad-Gita ist.

Die BG enthält offenbarte Worte Gottes (Krishnas) und erklärt, dass Bhakti, also hingebungsvoller Dienst und  Liebe zu Gott das Ziel aller Formen von Religion ist. Im 16. Jahrhundert erlebte die Krishna-Religion durch die Inkarnation Gottes, den Heiligen Chaitanya Mahaprabhu eine Renaissance, welche den Hinduismus nachhaltig beeinflusste - da sich seine Lehren in Indien gegen das diskriminierende Kastensystem wandte. Mahaprabhu lehrte, dass echtes Gottesbewusstsein nicht von sozialer, religiöser oder nationaler Zugehörigkeit abhängig ist, und führte das gemeinsame Singen der Heiligen Namen Gottes ein, um allen Menschen den Vorgang der Selbsterkenntnis und Gotteserkenntnis zugänglich zu machen. In der Nachfolge der Chaitanya-Tradition reiste 1965 der indische Mönch A. C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada nach Amerika, um die Krishna-Religion den Menschen im Westen näher zu bringen. Es beteiligten sich im Laufe der Jahrzehnte auch andere Mönche der Gaudiya Vaishnava-Tradition an der Prediger-Mission zu deren weltweiten Verbreitung. Unsere Gaudiya Vaishnava-Tradition zählt heute über mehr als 30 religiöse Organisationen weltweit, welche sich zur VVRS-WVA (Visva-Vaisnav_Raj-Sabha-World-Vaisnava-Association) zusammengeschlossen haben.

Spiritualisten trennen in ihrem Sadhana die kulturelle Praxis,

die religiöse Praxis und die spirituelle Praxis von einander.

Solange wir Praktizierende im Gottesbewusstsein uns in den 3 Erscheinungsweisen der materiellen Natur: Tamaguna (Unwissenheit), Rajaguna (Leidenschaft) und Sattvaguna (Tugend) befinden, praktizieren wir Vaidhi-Bhakti (Dienst mit Regeln und Regulierungen, laut der Anweisungen der autorisierten Bhakti-Schriften) gemäß den kulturellen und religiösen Regeln in der Verehrung Gottes in unseren Kirchen und Tempeln. Auf einer sehr fortgeschrittenen Ebene im Krishna-Bewusstsein (wenn wir eine transzendentale Begierde und sukriti, viele gute Handlungen in früheren Leben getätigt haben) praktizieren wir Rupanuga-Bhakti (spontanen, reinen, bedingungslosen hingebungsvollen Dienst, frei von Angst, frei von einschränkenden Regeln und Regulierungen der Veden, und folgen wir einer der vertraulichen Gemütsstimmungen - als Nachfolger/Innen der ewigen Gefährtinnen im heiligen Land Vrindavana). Sowohl im Vaidhi-Bhakti-Vorgang als auch im Rupanuga-Bhakti-Vorgang praktizieren wir das Chanten (Rezitieren und Singen) der Heiligen Namen Gottes als primäre Form der Hingabe zur Läuterung und Reinigung und späteren Erlangung der Gottesliebe. Wir wissen um die Ursachen von Karma (Ursache und Wirkung von Handlungen), Gewaltlosigkeit (ahimsa) des Vegetarismus, Verehrung der Bildgestalten (Sri Vigraha) und die Beziehung zwischen Spirituellem Meister und Schüler (guru-sishya). Eingeweihte Mitglieder halten sich vom Glücksspiel fern, betreiben keine außereheliche Sexualität, berauschen sich nicht und essen kein Fleisch. Auf diese Art und Weise praktizieren wir unseren Glauben. Diese Lehren der großen Meister in unserer Vaisnava-Tradition sind nicht sektiererisch und sie sind überkonfessionell, denn sie sind nicht auf eine historische Religion beschränkt.

Der Vaisnavismus beinhaltet das essentielle

und universale Prinzip aller Religionen.

Es gibt nur einen Gott für alle Menschen, und dieser hat viele Namen. Das Prinzip des wesensgemäßen Dienstes zu Gott heißt Sanatana Dharma, welches die natürliche und ewige Aktivität, nämlich die ewige liebende Hingabe im Dienst zur Höchsten Persönlichkeit Gottes beschreibt. Sobald ein(e) Gottgeweihte(r) (Sadhaka) die Perfektion im Dienst zu Gott erreicht, befindet er/sie sich auf der spirituellen Ebene in der Beziehung zu Gott. Sobald ein Lebewesen befreit ist von den 3 Erscheinungsweisen der materiellen Natur, ist sein Dienst spirituell, also ewig und befindet sich auf der Ebene der spirituellen Tugend (visuddha sattva). Die materielle Tugend, welche wir beim Praktizieren unserer kulturellen und religiösen Aktivitäten fördern, ist die Vorstufe zur spirituellen Tugend, welche uns zurück nach Hause zu Gott bringt. Wir entwickeln auf der Ebene von visuddha sattva  unseren Spirituellen Körper (siddha deha) und praktizieren sowohl in unserem grobstofflichen Körper (sadhana deha) als auch im Geist und Herzen mit unserem spirituellen Körper. Nach außen hin halten wir alle Regeln und Regulierungen der offenbarten Schriften ein und führen ein normales Leben. Wir verbergen aber unsere intime liebevolle Beziehung zu Gott, als auch unsere Gefühle und Stimmungen unserer Gottesverwirklichung im Inneren. Der Pfad der Hingabe wird im Bhakti Sandharba Anuccheda 339 von Srila Jiva Goswami folgendermaßen skizziert:

„Sollte jemand durch die Gnade seines Gurus oder die Gnade des Herrn etwas von dieser vertraulichen Wahrheit hinsichtlich der Praxis oder des Ziels der Hingabe verwirklichen, so dass es ganz und gar zu seinem Leben geworden ist, dann darf diese Verwirklichung niemandem anvertraut werden.“

Die Gnade des Gurus heißt kripa und ist sehr häufig zu finden. Die Gnade direkt von Gott zu erhalten, ist sehr selten. Wir werden vor allem durch die Gnade des Gurus zu kripa-siddhas, also ewig befreite Seelen in einer persönlichen Beziehung zu Gott. Wie ich in meiner Lektion 1 bereits erwähnt habe, gibt es 5 verschiedene persönliche Beziehungen zu Gott. Jemand der unpersönlich ist und keine persönliche Beziehung zu Gott aufnehmen will, bleibt im materiellen Dasein gefangen und kann sich spirituell nicht weiterentwickeln. Am schnellsten kommen wir zum Ziel, wenn wir die Gnade (kripa) eines reinen Bhagavata’s, eines Mahatma’s (einer großen selbstverwirklichten Seele auf der spirituellen Stufe der Vollkommenheit) erhalten. Wenn wir durch diese kripa reine spontane Liebe zu Gott erlangen, sind wir die am meist begünstigten Lebewesen im Universum. Nichts ist wertvoller oder erstrebenswerter als kripa. Sogar ohne qualifiziert zu sein, erlangen wir durch die kripa des spirituellen Meisters die Perfektion und können bei Ernsthaftigkeit die höchste spirituelle Verwirklichung und reine prema (reine Liebe zu Gott) erlangen. Wer diese kripa nicht bekommt, muss für unvorstellbar lange Zeit in der materiellen Welt herumirren; und auch Millionen von Leben von hingebungsvoller Praxis nach den Regeln und Regulierungen der offenbarten Schriften führen nicht zum Ziel, wenn man nur trockenes Wissen (jnana) ansammelt. Wissen alleine, ohne Bhakti und Hingabe zum spirituellen Meister sind vergeblich. Wenn wir durch diese kripa dann vertrauliches Wissen und echte spirituelle Verwirklichung vom Guru bekommen, sollten wir aber vorsichtig sein, damit wir es nicht wieder verlieren. Im heiligen vedischen Werk Srimad Bhagavatam (SB. 8.17.20) (wird auch das große Purana, oder die Paramahansa-Samhita genannt) unterwies Sri Visnu Aditi Devi, wie folgt:

„O Göttin, selbst wenn du darum gebeten wirst, solltest du diese Angelegenheit niemandem offenbaren. Alles, was sogar vor den Göttern ein Geheimnis ist, trägt nur dann Früchte, wenn es in richtiger Weise im Verborgenen gehalten worden ist.“

Vaisnavas sind ernst und halten ihre Gefühle im Verborgenen. Wenn sie aber um Hilfe und Unterweisung gebeten werden, verhalten sie sich wie transzendentale Wunscherfüllungs-Bäume (kalpa vriksa’s), die reichlich himmlische, göttliche Früchte tragen. Sie segnen ihre Nachfolger mit ihrer heiligen Gemeinschaft und mit Harikatha (Gespräche über die transzendentalen Spiele und Manifestationen Gottes). Wer es versteht, dieses heilige Wissen der Weisen und vedischen Heiligen über die Wissenschaft der Gottesverwirklichung wertzuschätzen, der wird reichlich mit Nektar von den Früchten dieses Vorganges der Bhakti belohnt, wenn er/sie in demütiger Art und Weise Fragen stellt. So wie man Milch von einer Kuh melkt, wird man einen Ozean an transzendentalem Nektar an Wissen und Verwirklichung bekommen, wenn man sich an die richtige Quelle wendet. Guru (heiliger spiritueller Meister), Sadhu (die Weisen und vedischen Lehrer) und Shastra (heilige Schrift) sind eine Quelle der Inspiration und Führung auf dem Pfad der Hingabe. Svarupa siddhi (Erlangung der persönlichen spirituellen Form des spirituellen Körpers - auch siddha deha genannt) ist das Ziel aller Praxis. Nur mit spirituellen Augen und spirituellen Sinnen des spirituellen Körpers auf der spirituellen Ebene kann man dem Höchsten Herrn ewiglich dienen. Wie erreicht man dieses Ziel? In der Bhagavad Gita im 10. Kapitel, Vers 10. wird das vom höchsten Herrn Sri Krishna, persönlich erklärt:

„Diejenigen, welche Mir ständig hingegeben sind und Mir mit Liebe dienen, 

gebe Ich das Verständnis, durch das sie zu Mir gelangen können.“

Besonders ganz am Anfang unserer Reise nach Hause ist es wichtig, zu wissen wohin man will. Gott offenbart sich uns in einer persönlichen menschlichen Form, in einer der 5 Beziehungen, welche wir anstreben. Und das Schöne daran ist, dass Er uns auch noch das Verständnis gibt, durch das wir zu Ihm gelangen können. In der Erläuterung des letzten Verses im 18. Kapitel der Bhagavad Gita heißt es, dass wir bei der Freuden-spendenden Energie Gottes (hladini sakti) Zuflucht suchen sollen. Diese hladini sakti - ‚The pleasure giving potency’ – ist die göttlich weibliche Freudenenergie Gottes, also Seine ewige Gefährtin Srimati Radharani. Gott existiert nicht alleine in Seinem ursprünglichen Reich, sondern ist untrennbar mit Seiner göttlichen Geliebten und unzähligen vertrauten Geweihten zusammen. Chaitanya Mahaprabhu ist die Inkarnation von Sri Sri Radha Krishna, vereint in einer Person, also Gott und die Göttin zugleich. Das ist das große Geheimnis dieser verdeckten Inkarnation. Er kostet als Meister-Diener von Radha Krishna die verschiedenen vertraulichen Geschmäcker der Gottesliebe (rasas). Und gleichzeitig ist Er die Gnadeninkarnation, welche uns die Heiligen Namen Gottes durch die Sankirtan-Bewegung schenkt, damit wir direkte Gemeinschaft mit Gott haben können – denn die Heiligen Namen Gottes sind nicht verschieden von der höchsten Persönlichkeit Gottes, Radha Krishna, dem göttlichen Paar. Wir bitten um hingebungsvollen Dienst und um die Verwirklichung unserer ewigen spirituellen Beziehung zu Radha Krishna. Sie sind das Ziel unserer Reise. Deshalb sind wir hier auf der Erde inkarniert, um gemeinsam die Sankirtana Bewegung von Lord Chaitanya zu verbreiten und im Ozean der Gottesliebe zu schwimmen. Die göttliche Gnade erhalten wir auch in Form von geweihter Nahrung (prasadam), welche wir den Bildgestalten von Radha Krishna opfern, welche uns läutert und reinigt und unseren Geschmack für die materielle Welt verblassen lässt. Langsam aber sicher schreiten wir auf dem Weg der Bhakti voran - und durch die Gnade der spirituellen Gemeinschaft erhalten wir Einlass ins gelobte ewige Gottesreich.

Blockieren tun wir uns nur selbst, wenn wir an der blumigen Sprache der Veden und der Philosophie hängen bleiben und nur Wissen und Informationen sammeln, anstatt mit Liebe und Hingabe den Gemütsstimmungen der reinen Geweihten zu folgen.

Ganz zu Anfang ist es schon wichtig, seine Gefühle und Dankbarkeit für die Geweihten des Herrn zu entwickeln. Durch sie erlangen wir das größte Gottesgeschenk auf Erden. Machen wir keine Vergehen, sondern gehen wir mit Achtsamkeit vor, damit wir nicht gebremst werden in unserer täglichen Praxis des Bhakti-Yoga-Vorganges. Yoga heißt Verbindung. Verbindung mit Radha Krishna ist das Ziel. Lesen wir die heiligen Schriften und stellen wir Fragen. In meinen folgenden Lektionen gehe ich auf den Vorgang der Entwicklung der persönlichen Gemütsstimmungen in einer persönlichen Beziehung zu Gott näher ein.  Bitte bedenkt bei all Euren Bemühungen, dass auch unvorteilhafte Umstände in dieser schwierigen Zeit unseren Dienst und die Bhakti nicht aufhalten können. Unvorteilhaftes verwandelt sich in Vorteilhaftes, wenn wir bereit sind, den Preis zu bezahlen und Opfer zu bringen. Schwierige Umstände können uns dabei helfen, schneller Fortschritt im Verständnis und bei der spirituellen Verwirklichung zu machen. Im Prinzip sind alle Umstände vorteilhaft, wenn man sich Gott hingibt und Vertrauen zu Bhakti-Devi (der Mutter der Hingabe) hat. Die Freuden-spendende Energie macht sich in unserem Leben bemerkbar, wenn wir die Segnungen der ursprünglichen Mutter-Göttin Radha erhalten, welche sich persönlich um uns kümmert und uns zeigt, wo es langgeht. Bedingungsloser hingebungsvoller Dienst (kevala bhakti) zu Ehren der höchsten Geweihten des Herrn ist ein strahlendes Privileg und der einzige Weg, um das vertraulichste Wissen (divya-jnana) im Krishna-Bewusstsein zu erlangen. Durch die Gnade der Meister erhalten wir die Gnade von Prema-Bhakti. Durch die Barmherzigkeit der göttlichen Mutter Radharani, welche uns prema bhakti schenkt und uns einen spirituellen Körper (siddha deha) gibt, erlangen wir das letztendliche Ziel (para-gati). Der spirituelle Meister ist der Freund aller gefallenen Seelen und ein Ozean der Barmherzigkeit. Er/sie ist der Stellvertreter von der personifizierten Freuden-Energie hladini sakti. Dort müssen wir Zuflucht suchen und um Dienst bitten. JAY SRI RADHE!!!

Alle Ehre sei Sri Guru und Gauranga!!!

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Was ist Bhakti ?

Bhakti bedeutet hingebungsvollen Dienst für den Herrn,

frei von dem Wunsch nach materiellem Gewinn,

sowohl in diesem als auch im nächsten Leben.

Frei von solchen Neigungen sollte man seinen Geist

völlig in den Höchsten versenken.

(Gopala-tapani-Upanisad 1.15)

Liebe Freunde,

Es geht uns Freunden der Wahrheit nicht um eine unüberschaubare Fülle von Artikeln und Botschaften, sondern rein um die spirituelle Essenz. Die spirituelle Essenz aller Nachrichten und Botschaften ist die Inspiration an alle Leser/Innen, sich Gedanken über den hingebungsvollen Dienst für den höchsten Herrn zu machen, frei von dem Wunsch nach materiellem Gewinn, um dann seinen Geist völlig in den Höchsten zu versenken.

Erst wenn man sich bewusst von allen Ablenkungen

Der materiellen Welt befreit und Frieden im Geist findet,

kann man über seine Beziehung zum Höchsten meditieren.

Sobald man sich für den hingebungsvollen Dienst entscheidet, beginnt die direkte Beziehung zum Höchsten. Dies ist ein sehr umfangreiches Thema, doch zusammenfassend sagen die anerkannten spirituellen Autoritäten der Vedischen Schriften (Veda heißt Wissen), dass eine Gottgeweihte/ein Gottgeweihter eine der fünf Arten von Beziehungen zur höchsten Persönlichkeit Gottes haben kann.

Der/die Gottgeweihte kann eine passive, neutrale Beziehung haben.

Er/sie kann eine aktive Beziehung als Diener/In haben,

 eine Beziehung als Freund haben,

eine elterliche Beziehung haben,

oder eine Beziehung als Geliebte haben.

In der Einfachheit liegt der Schlüssel zum Erfolg jeglicher Erkenntnis. Machen wir es nicht so kompliziert, vergessen wir die unpersönlichen philosophischen Richtungen und unüberschaubaren Füllen an Lehren der verschiedenen spirituellen Schulen - und konzentrieren wir uns mehr auf den persönlichen Aspekt des Höchsten, das Wesentliche und auf die wichtigsten Themen des Lebens, die in allen Glaubensrichtungen vorrangig sind. Wir leben in einer hoch komplexen und bedrohlichen Welt - und jeder ernsthafte Mensch fragt sich, was der Sinn seines Lebens ist, woher er/sie kommt, was zu tun ist und wohin die Reise gehen soll. Wenn man in den Veden nachforscht, kommt man zu dem Schluss, dass die Erde eine besondere Bedeutung hat unter den Milliarden von Galaxien, wo jede Galaxie Milliarden von Sternen hat. Wir gehen nicht verloren auf der spirituellen Reise in diesem riesigen Universum, sondern streben immer höher und höher in unserer geistigen Evolution. Die Erde als unser Heimatplanet gibt uns die Chance, hier Fortschritt zu machen. Gott hat zu allen Zeiten seit Beginn dieser Welt seine heiligen Stellvertreter/Innen auf die Erde gesandt, um uns Wissen zu geben, damit wir aus der materiellen Knechtschaft befreit werden können und als seine ewigen Diener und Dienerinnen nach Hause zu Gott zurückkehren können. Die Erde ist sozusagen die spirituelle Drehscheibe und der zentrale Ausgangspunkt, wo wir zum Ursprung alles Lebens, zu Gott zurückkehren können. Jesus sagte:

„Das Licht kam in die Welt, doch die Menschen liebten die

Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Taten waren böse.“

Gott hat Jesus Christus und alle weiteren spirituellen Meister in die Welt gesandt, um uns vor dem Bösen und dem großen Unglück des Vergessens unserer ewigen Stellung als Diener und Dienerinnen des Höchsten, zu bewahren. Dazu hat Gott seine Stellvertreter/Innen in die Welt gesandt, damit wir uns an unseren Ursprung erinnern und nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben, auch über den Tod hinaus. Das zeigt doch, wie wichtig wir Gott sind. Gott will diese Welt nicht zugrunde gehen lassen, er will sie retten. Mystiker und Seher, welche in den kosmischen Weltenplan eingeweiht sind, sagen, es gäbe ein Zeitfenster bis 2036, wo wir Zeit haben, uns zu läutern und es möglich ist, noch umzukehren, um einen Untergang der Menschheit noch rechtzeitig abzuwenden. Wir selbst sind es ja, welche die Lebenswelt durch falsches Handeln und Unterstützen der Dunkelheit, bedrohen. Lassen wir uns deshalb rechtzeitig von Gott zur Besinnung bringen und zur Umkehr bewegen. In dieser Zeit der Aufarbeitung und Rückbesinnung lasst uns gemeinsam über die Spiele des höchsten Herrn reflektieren, die glorreichen Taten des Herrn lobpreisen und uns gegenseitig spirituell aufbauen.

Als persönlichen Beitrag möchte ich hier auf

meinem Blog spirituelle Inspirationen beisteuern.

In den letzten fünf Jahren meiner Schreibtätigkeit für Euch als Spirituelle Wegbegleiterin habe ich viele Themen aufgegriffen und Euch viele Ratschläge gegeben. Es ist jetzt an der Zeit, dass Ihr selbst aktiv werdet und endlich wesentliche spirituelle Fragen stellt. Ich kann euch dabei helfen, herauszufinden, was Eure spirituelle Aufgabe ist und in welcher Beziehung Ihr zum Höchsten steht. Es gilt dabei, keine Zeit zu verlieren. Smalltalk kann uns nicht helfen, den angesammelten Staub von gutem und schlechtem Karma (von unzähligen durchlebten Inkarnationen) wegzufegen. Erst wenn wir es schaffen, mit unserer Vergangenheit völlig abzuschließen, sich selbst und allen Lebewesen, mit denen wir jemals in Kontakt waren, zu verzeihen, sind wir frei und verursachen kein neues Karma mehr; denn gutes sowie schlechtes Karma bindet die Lebewesen an diese materielle Welt. Sobald wir rein gewaschen sind von Altlasten, beginnt der hingebungsvolle Dienst. Es gibt hierfür einen Vorgang der Reinigung, der Sadhana heißt. Durch Praxis und Schulung im hingebungsvollen Dienst werden wir geläutert und unsere Sinne gereinigt, damit wir einen höheren transzendentalen Geschmack bekommen und unsere Beziehung zum höchsten Herrn wieder auskosten und leben können. Meine folgenden Artikel werden sich mit diesem Thema der Rückkehr zum Ursprung befassen. Einstweilen wünsche ich Euch Erfolg und gutes Gelingen beim Selbstfindungs-Prozess!

Hare Krishna, 

Golden Spirit